Warnschilder gegen Geisterfahrer
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Die Polizei warnte auf der A92 vor einem Falschfahrer. Einem Erdinger (55) war das völlig egal. Das kommt ihn nun teuer zu stehen.

Drakonische Strafe nach Manöver auf der A92

Lebensgefahr: Autofahrer ignoriert Falschfahrerwarnung

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Sich und andere in Lebensgefahr gebracht hat am Freitag ein Erdinger. Statt sich auf der A92 auf einen Geisterfahrer einzustellen, bretterte der 55-Jährige einfach weiter. Das wird extreme Folgen für ihn haben. 

Erding/Neufahrn - Auf der A 92 ist am Freitagmittag zwischen den Anschlussstellen Unterschleißheim und Hallbergmoos ein Falschfahrer unterwegs gewesen. Die Polizei ließ daraufhin in beide Fahrtrichtung das Tempo auf 60 km/h drosseln und sperrte einzelne Fahrstreifen. Das ignorierte ein 55 Jahre alter Bauarbeiter aus dem Landkreis Erding komplett. Er fiel einer Streife auf, als er mit über 150 Kilometern pro Stunde durchs Neufahrner Kreuz bretterte. Die Beamten stoppten ihn und staunten über die Erklärung des Erdingers: Ein Mitfahrer müsse rechtzeitig bei seiner Fahrgemeinschaft sein. Dafür wird er bitter büßen – mit 1340 Euro Geldstrafe, drei Monaten Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg.  ham

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