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Die besten Absolventen der Herzog-Tassilo-Realschule (v. l.): Christian Arndt, Maximilian Schmid, Jakob Deutinger, Benedikt Pudelko und Max Reiter. 

Abschlussfeier der Herzog-Tassilo-Realschule

Bei diesen Leistungen platzt der Schulleiter vor Stolz

„Wer friert uns diesen Moment ein? Besser kann es nicht sein!“ Mit Andreas Bouranis Nummer-eins-Hit „Auf uns“ begannen die Absolventen der Herzog-Tassilo-Realschule Erding am Freitag ihre Abschlussfeier.

Erding – „Sie haben es geschafft – Respekt und Anerkennung, dass Sie es auch noch so gut geschafft haben“, würdigte Landrat Martin Bayerstorfer die Schüler. Besonders stolz sei er außerdem auf das großartige soziale Engagement dieser Jahrgangsstufe, die schon in der fünften Klasse die Patenschaft für sieben Kinder in Ecuador übernommen hatte.

Auch Oberbürgermeister Max Gotz drückte im Namen der Stadt seine Anerkennung für die erbrachten Leistungen aus. „Und wenn einmal etwas schief geht, ist es auch nicht so schlimm – ich selber war auch länger in der Schule, als es geplant war“, versicherte er den Absolventen. Im Besonderen würdigte Gotz die Arbeit der Lehrkräfte, die den Schülern weit mehr auf ihren Lebensweg mitgäben, als es der Lehrplan allein könne.

Vom Elternbeirat und den Schülersprechern wurden nicht nur die besten, sondern auch die engagiertesten Absolventen geehrt. Insgesamt 26 Schüler hatten sich zum Beispiel bei den Schulsanitätern oder in der Technik engagiert. 

Schulleiter Michael Altmann sei „vor Stolz fast geplatzt“, als er die Leistungen der Schüler in den Abschlussarbeiten gesehen habe. Er machte den Absolventen ein großes Kompliment: Sie seien ein herausragender Jahrgang.

Nach einem Rückblick über die Jahre der Absolventen an der Schule verkündete der Rektor, dass von den 187 angetretenen Schülern 178 bestanden hätten. Bei 19 von ihnen stünde sogar eine Eins vor dem Komma. „Einige haben die ganzen Jahre über fleißig gelernt und wurden mit einem tollen Abschluss belohnt, andere waren als Last-Minute-Lerner genauso erfolgreich“, witzelte er.

Benedikt Pudelko (17) aus Erding machte mit einer Gesamtnote von 1,36 den besten Abschluss der Schule. Für ihn sei es wichtig gewesen, die Jahre über mitzuarbeiten, damit keine Lücken aufkämen und man nichts nachlernen müsse. Er wird ab September auf die FOS gehen.

Jakob Deutinger (16) aus Oberding, der die Mittlere Reife mit einem Schnitt von 1,45 erreichte, rät, so viele Abschlussprüfungen aus den Vorjahren wie möglich durch zu arbeiten. „So bekommt man die nötige Routine für die echte Prüfung.“ Auch er wird ab Herbst an die FOS gehen und hat vor, danach Elektrotechnik zu studieren.

Max Reiter (16) aus Erding konnte mit der Gesamtnote 1,55 glänzen. Er habe für allem für die Deutsch- und Matheprüfung viel gelernt. Er will das Abitur machen und danach Realschullehramt studieren.

Der Erdinger Christian Arndt (16) hatte als Ziel vor Augen, seine Eins in Mathe zu halten – und er hat es geschafft, „auch wenn ich vor der Prüfung ziemlich aufgeregt war“. Seine Abschlussnote beträgt insgesamt 1,58. Arndt fängt im September eine Ausbildung zum Fachinformatiker an.

Ebenfalls einen Schnitt von 1,58 erreichte Maximilian Schmid (16) aus Moosinning. Er habe nicht so viele Abschlussprüfungen aus den Vorjahren zur Vorbereitung gemacht, dafür aber die, die er durchgearbeitet hat, umso intensiver. Im September beginnt er eine Ausbildung zum Industriekaufmann.

„Ein Hoch auf das, was vor uns liegt, dass es das Beste für uns gibt! Ein Hoch auf das, was uns vereint, auf diese Zeit!“ – So singt Bourani einige Takte später. Vor den Absolventen liegt der Beginn von etwas Neuem. Doch jetzt haben sie erst einmal ein paar Wochen Erholung vom Prüfungsstress der vergangenen Wochen. 

 Eva Hartinger

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