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Der erfolgreichste Wertpapier-Nachwuchs kommt vom Anne-Frank-Gymnasium. Neben Schulleiterin Helma Wenzl (stehend, 3. v. r.) und Wirtschaftslehrer Rudolf Maier (2. v. l.) freuten sich Vorstandsmitglied Ulrich Sengle (l.) und Helmut Pfanzelt (hinten, 2. v. r.) von der Sparkasse.

Planspiel Börse

Mit Adidas und Amazon zum Sieg

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Erding – Am Anne-Frank-Gymnasium gibt es die besten Nachwuchsbörsianer. Beim Planspiel Börse belegten Gruppen dieser Erdinger Schule die ersten Plätze.

Mit 50 000 Euro an der Börse spekulieren, ganz ohne Risiko: Das ist beim Planspiel Börse der Deutschen Sparkassenorganisation möglich. Landkreisweit haben sich diesmal gut 1000 Schüler aus zehn Schulen in 204 Spielgruppen aufs fiktive Parkett gewagt. Zu Beginn hatte jedes Team ein virtuelles Startkapital von 50 000 Euro, das es in zehn Wochen zu vermehren galt. „57 Prozent der Gruppen haben Gewinne erwirtschaftet, insgesamt etwa 250 000 Euro“, berichtete Vorstandsmitglied Ulrich Sengle bei der Siegerehrung in der Sparkasse Erding.

Er selbst habe zum Planspiel Börse ein gespaltenes Verhältnis, sagte Sengle. Bei seiner eigenen Teilnahme vor mehr als 30 Jahren habe er „nicht so gut abgeschnitten“. Freilich sei das Spiel pädagogisch wertvoll. Sengle ermahnte jedoch die Schüler, Wirtschaftsnachrichten nicht nur nach dem Aspekt zu betrachten, welche Auswirkung sie auf die Börse haben. „Und wenn es an der Börse mal ein bisschen langsamer zugeht, dann bricht die Welt auch nicht zusammen“, sagte Sengle.

Mit elf komplett teilnehmenden Klassen am stärksten vertreten und zudem am erfolgreichsten war diesmal das Erdinger Anne-Frank-Gymnasium (AFG), das die besten drei Gruppen stellte. Mit einem Depotwert von 58 505 Euro haben die „börsenguuurls“ mit Spielgruppenleiterin Theresa Dorn die beste Performance erzielt. Aktien von VW, Adidas und Amazon brachten den Schülerinnen aus der 10a nicht nur eine Prämie in Höhe von 250 Euro ein, sondern auch Rang 25 in Bayern und Platz 86 bundesweit.

Für Silber beim höchsten Gesamtdepotwert bekamen die „GhettoCobras“ (Klasse 10c) um Spielgruppenleiter Florian Kirchner 150 Euro, „broking bad“ um Felix Christ aus der Q11 holte sich Bronze und 100 Euro.

Gewinner im Nachhaltigkeitswettbewerb wurde das „Team Geezers“ aus der 10e ebenfalls vom AFG. Für einen Nachhaltigkeitsertrag von 2722 Euro gab es eine Siegprämie über 150 Euro. Transaktionen mit nachhaltigen Wertpapieren unter anderem von Danone, Adidas und IBM brachten dem Team um Spielgruppenleiter Philipp Keuchel den Sieg.

Jeweils 50 Euro durften zudem drei Gruppen nicht wegen ihrer Erträge, sondern aufgrund ihrer kreativen Namen mit nach Hause nehmen. „Schlag den Dax“ (AFG), „Starship Moneyprice“ (Gymnasium Dorfen) und „Stockmarket Queens“ (Mädchenrealschule Heilig Blut) gefielen der Jury am besten. Zusätzlich belohnte die Sparkasse wieder die zehn teilnehmenden Schulen mit insgesamt 2200 Euro.

Vroni Macht

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