Arbeitslosenzahl auf fünf Millionen gestiegen
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Der Arbeitsmarkt im Landkreis ist - noch - stabil.

Agentur: Lage weiter angespannt – Betriebe suchen aber wieder

3,0 Prozent: Arbeitslosenquote stabil

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Dem Kurzarbeitergeld sei Dank: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar um gerade einmal 25 auf 2568 Personen gestiegen. Auf die Quote hat das keinen Einfluss: Sie bleibt wie im Januar bei 3,0 Prozent.

Erding – Vor einem Jahr, kurz vor Beginn der Corona-Pandemie, waren es noch 2,1 Prozent gewesen.

Zur Kurzarbeit teilt die Agentur für Arbeit Freising mit, dass vor einem Jahr in 450 Betrieben kurzgearbeitet worden sei. Betroffen waren 4900 Männer und Frauen. Einen vorläufigen Höchststand erreichte die Kurzarbeit im April 2020. Damals nutzten 880 Betriebe für fast 12 000 Mitarbeiter diese Möglichkeit. Die neuesten Zahlen zur Kurzarbeit für Erding sind vom September: 7400 Beschäftigte in 410 Betrieben.

Es gibt nach wie vor freie Stellen. Im Februar meldenten die Erdinger Unternehmen der Agentur 183 unbesetzte Jobs, 53 mehr als im Januar. Damit waren im Februar insgesamt 731 Jobangebote vakant.

Trotz der vergleichsweise stabilen Zahlen spricht Agenturchef Nikolaus Windisch von einer „weiter angespannten Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt“. Die winterlichen Witterungsverhältnisse hätten sich stark ausgewirkt, vor allem in den Außenberufen. „Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weiter deutlich spürbar. Im Februar befanden sich im gesamten Freisinger Agenturbezirk fast 3500 Menschen mehr auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle als ein Jahr zuvor. Was Windisch freut: „Die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt wieder.“ Es hätten mehr Menschen eine Anstellung gefunden als noch im Januar.  ham

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