40 Jahre KMS-Akkordeonorchester: Das Jubiläumskonzert war zudem der Abschiedsauftritt von Michaela Bauer (M.)
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40 Jahre KMS-Akkordeonorchester: Das Jubiläumskonzert war zudem der Abschiedsauftritt von Michaela Bauer (M.).
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Konzert Akkordeonorchester Erding

Rückblick, Abschied und Neuanfang

Das Jubiläumskonzert des KMS-Akkordeonorchesters war zugleich ein Abschied von Dirigentin  Michaela Bauer.

Erding – „40 Jahre und kein bisschen leise!“unter diesem Motto stand das sehr gut besuchte Jubiläumskonzert des KMS-Jugendakkordeonorchesters und Akkordeonorchesters im Konzertsaal der Kreismusikschule. Nicht nur musikalisch erlebte man an diesem Abend Überraschungen. Denn das beschwingte Konzert war zugleich der Abschied von Dirigentin Michaela Bauer, die sich beruflich neu orientiert, eine gehobene Bürotätigkeit in München übernimmt und die Kreismusikschule Ende des Schuljahres verlässt.

Musikschulleiter Bernd Scheumaier bezeichnete die ausgezeichnete Akkordeonistin als „absoluten Glücksfall“ für die Kreismusikschule und wünschte ihr alles Gute für die Zukunft. Das KMS-Jugendorchester wartete mit einem Transparent auf: „Danke Michaela“, war darauf zu lesen. Es gab viele Blumen, witzige Geschenke und Momente der Rührung.

Bauer hatte das Akkordeonorchester 2014 vom langjährigen Leiter Scheumaier übernommen. Beim Jubiläumskonzert dirigierte Scheumaier ebenfalls zwei Stücke. Michaela Bauer ist mit dem Akkordeonorchester schon sehr lange verbunden. Sie war als Mädchen selbst Orchestermitglied, studierte dann Musik und arbeitete als beliebte Lehrerin an der Kreismusikschule. „Ich werde immer bei euch sein“, versprach Bauer den Mitwirkenden. Das was sie erlebt habe, trage sie in ihrem Herzen.

Das Programm des Jubiläumskonzerts war bunt gemischt. Bekannte Filmmusik- und Musicalmelodien erklangen ebenso wie Schlager, ein Marsch und klassische Stücke in Bearbeitung für Akkordeonorchester. Als das Jugendorchester das fröhlich-freche „Hey Pippi Langstrumpf“ spielte, eroberten gleich zwei Mädchen mit feuerroten Zöpfen die Bühne. Ihre Plüschpferde warteten derweil geduldig bei der nett gestalteten Villa Kunterbunt.

Fein aufeinander abgestimmt ließ das kleinere Akkordeonensemble Werke von Johann Sebastian Bach und Georges Bizet erklingen. Diese Gruppe tritt ohne Dirigenten auf und wird von Andrea Deutinger geleitet, die selbst mitspielt. Für den großen Auftritt holte man sich Ulli Büsel zur Probenbegleitung, die als Leiterin von Violinissimo ihren Erfahrungsschatz zum achtsamen Musizieren ohne Dirigentenstab beisteuerte.

Hinreißend war die temperamentvolle Tangomusik des Duos Sandra Tonini & Paul Riedmann, ebenfalls Orchestermitglieder. „Memory“ aus „Cats“, „La Storia“ und das melancholisch-leidenschaftliche Werk „Chiquilin de Bachin“ von Astor Piazzolla waren im Programm des Akkordeonorchesters. Beim Piazzolla-Stück hörte man den 16-jährigen Michael Schirmer mit dem Orchester als versierten Akkordeonsolisten. Im bewegten und bewegenden Konzert wurden zudem langjährige Orchestermitglieder ausgezeichnet. Per Beamershow ließ man zu den Klängen 40 Jahre Akkordeonorchester vorbeiziehen.  vev

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