Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester

Vier Tage vor Anschlag: Attentäter flog von Düsseldorf nach Manchester
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Gut besucht war die Kreisversammlung der Jungen Union, am Tischende der Vorsitzende Alexander Attensberger.

Junge Union

Aktiv und offen für „anders Orientierte“

Langengeisling – Auch wenn bei der Jungen Union (JU) Erding in den vergangenen zwölf Monaten viel los war, so steht doch ein ganz wichtiger Termin erst nächstes Jahr an: Dann wird der Kreisverband 60 Jahre alt, dann wollen die jungen Politiker groß feiern. Diesmal, nach der Kreismitgliederversammlung im Gasthaus Pfanzelt in Langengeisling, ging es gemeinsam in Tracht aufs Herbstfest.

Vor 20 Mitgliedern berichtete Kreisvorsitzender Alexander Attensberger über 13 Neuzugänge, „allerdings hatten wir, altersbedingt, auch einige Austritte“. Immerhin gab es trotz des leichten Mitgliederschwunds einige Veranstaltungen mit großer Resonanz. So traf sich der CSU-Nachwuchs 2015 zur Kreisklausur am Spitzingsee und sang mit Senioren im Oberdinger Seniorenheim Weihnachtslieder.

Heuer gab es unter anderem eine Diskussion zum immer teurer werdenden Wohnen im Landkreis und Sparkassen-Chef Georg Fahrenschon sprach über die aktuelle Zinspolitik (wir berichteten). Eine Maibaum-Tour und der traditionelle Schwarz-Weiß-Ball der CSU trugen zur Geselligkeit bei. Höhepunkt aber, so Attensberger, sei der Besuch im Bayerischen Landtag gewesen. Immerhin hatten die Erdinger dort Gelegenheit, Umweltministerin Ulrike Scharf live bei einer Debatte zu erleben.

„Künftig wollen wir vor allem den Kontakt zu anderen politischen Jugend-Organisationen im Landkreis vertiefen“, gab Attensberger einen kleinen Ausblick auf weitere Aktionen. „Der Gedankenaustausch auch mit anders Orientierten spielt eine immer größere Rolle.“

Nach dem Kassenbericht von Daniel Gottal und der Bestätigung einer sauberen Finanzführung durch Quirin Liebl bekam der Gast des Nachmittags, MdB Andreas Lenz, Gelegenheit zu einigen aktuellen Statements. Dabei standen die Themen Flüchtlinge, Sicherheit, Rentenreform sowie Europa und mögliche Brexit-Folgen im Fokus. Lenz stellte in dem Zusammenhang klar: „Auch wenn wir in Bayern – in einer privilegierten Situation – unsere Heimat haben, so liegt doch unsere Zukunft in Europa.“ Er ermutigte die JU-Mitglieder, trotz teilweise schwieriger Weltlage immer wieder die Standpunkte ihrer Partei zu vertreten: „Die Gesellschaft darf jungen Politikern wie euch schon etwas zutrauen.“

Friedbert Holz

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