Alois-Schiessl-Platz

Sparkassengebäude wird umgebaut

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Erding – Das Sparkassenhauptgebäude am Erdinger Alois-Schießl-Platz ist in die Jahre gekommen. Es bedarf daher einer „Revitalisierung“, wie es OB Max Gotz im Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss ausdrückte. Nicht nur aufgrund des Alters des Komplexes, der 1983 fertiggestellt worden ist, sondern auch wegen der Veränderungen, die sich in den vergangenen Jahren im Bankensektor ergeben haben.

Immer weniger Menschen würden noch an den Schalter gehen, sagte der Stadtchef, der eine Statistik von vor sieben Jahren aus dem Hinterstübchen zauberte: „Da waren es täglich 18 Buchungsvorgänge. Irgendwann wird’s schwierig.“ Soll heißen: Wenn es weniger Schalter braucht, dann sind im Innenleben des Gebäudes Umbauarbeiten notwendig.

Einstimmig segnete der Ausschuss eine Änderung des Bebauungsplans für das Gebiet am Alois-Schießl-Platz 4 ab, für das bereits eine Machbarkeitsstudie und ein Architektenwettbewerb durchgeführt worden sind. Von dem Siegerentwurf verspricht sich die Sparkasse, den zentrumsnahen Standort aufrechterhalten zu können.

Aber was wird sich denn nun alles ändern? „Es wäre schon gut, zu wissen, was passieren soll“, merkte Grünen-Stadtrat Günther Kuhn an. Gotz, der noch keine Details preisgeben wollte, entgegnete ihm, es sei ein normaler Vorgang, zunächst den Auftrag zu geben und später dann Gespräche über Inhalte zu führen.

Hans Schmidmayer (SPD) wollte ebenso vergeblich wissen, wie sich die Neukonstruktion auf das benachbarte Landratsamt und die Stadthalle auswirke. Der Oberbürgermeister ließ sich jedoch auch dazu nicht genauer aus. „Es wird eine spannende Debatte“, versprach er aber schon mal. Für den Wettbewerbssieger habe es nicht nur positive Kritik gegeben.

„Ich kann Sie beruhigen“, sagte er zu den Ausschussmitgliedern. Denn wenn sie später mit den Planungen nicht einverstanden seien, könnten sie mit einer Mehrheit ja immer noch ihr Veto einlegen.

Auch die Sparkasse selbst hält sich noch bedeckt, was genauere Details angeht. Vorstandsvorsitzender Joachim Sommer gibt allerdings schon zu Protokoll, dass die große Schalterhalle ein anderes Gesicht bekommen wird. Es gehe um flexiblere Raumkonzepte, hinzu kämen Themen wie Brandschutz und Energieeffizienz.

Auch das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes könnte bald ein anderes sein. „Wenn man von innen etwas ändert, kann das auch außen in irgendeiner Art und Weise Veränderungen erfahren“, sagt Sommer. Jetzt müssten aber erst einmal die Rahmenbedingungen geklärt werden. „Wir sind in Abstimmung mit der Stadt, was alles baurechtlich machbar und städtebaulich wünschenswert ist“, erklärte der Vorstandschef.

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