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Binnen zehn Minuten war die Schaufel voll: Sabine Würtemberger kehrt Zigarettenkippen, Kaugummis und anderen Müll regelmäßig von der Straße. 

Am Rätschenbach 

Kippen einfach auf Straße entsorgt

80 Abfalleimer samt Extrabox für Zigaretten gibt es in der Innenstadt. Für manche Passanten ist das aber offenbar noch zu wenig.

Erding – „Wo man hinschaut, sind Kaugummis und Kippen zwischen den Plastersteinen“, klagt Sabine Würtemberger. Die Erdingerin betreibt seit 31 Jahren die Goldschmiede „Form & Gold“ am Rätschenbach und kennt das Problem seit langem. Obwohl Mülleimer bereit stehen, liegen auch vor ihrer Goldschmiede haufenweise Zigaretten, Kaugummis und Plastikstücke auf dem Boden. Regelmäßig kehrt Würtemberger den Unrat zusammen. „Ich mache das immer selbst weg, damit es vor meinem Geschäft ordentlich aussieht. Aber es ärgert mich natürlich schon, dass die Leute ihren Müll einfach auf die Straße werfen“, sagt die 60-Jährige.

Auch Michael Graf, Geschäftsführer von Orthopädie Technik Graf am Rätschenbach, kann es nicht verstehen, „dass die Leute ihren Müll nicht einfach in den Mülleimer schmeißen, der nur ein paar Schritte weg ist“.

Marina Rossa sieht die Angelegenheit entspannt. Sie besitzt den Stoffladen neben Würtembergers Goldschmiede: „Eigentlich macht die Stadt schon ganz gut sauber. Klar muss man auch mal die Kippen vor dem Geschäft wegmachen, aber das ist ja kein allzu großer Aufwand. Aber natürlich fände ich es besser, wenn die Menschen ihren Müll gleich richtig entsorgen würden.“

Keine größeren Probleme mit verschmutzten Straßen sieht Wolfgang Kraus, Geschäftsführer des Modehauses Kraus am Schrannenplatz: „Ausnahmen, zum Beispiel an Fasching, gibt es natürlich immer. Aber momentan ist die Situation nicht auffallend schlimm.“

sd

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