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Am TSV-Stadion entlang verläuft der neue Stauraumkanal des AZV. Bis Ende Februar fallen dafür zehn Bäume. Rechts ist der Kindergarten zu sehen.

Bauarbeiten beginnen nach dem Erdinger Herbstfest

Am Stadion müssen Bäume einem neuen XXL-Kanal weichen

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Weil unter der Erde ein neuer Kanal verlegt wird, müssen über der Erde Bäume weichen: Der Bereich Schützenstraße/Am Stadion wird sich in diesem Herbst in eine Großbaustelle verwandeln.

Erding - Stadt Erding und Abwasserzweckverband Erdinger Moos (AZV) werden bei ihrem Terminplan aber darauf achten, dass weder Sinnflut-Festival noch Herbstfest davon tangiert werden. Los gehen sollen es im Oktober dieses Jahres.

Im Entwicklungsausschuss des Stadtrats stellte Tiefbauamtsleiter Harald Woellert das Projekt des AZV vor. Im Bereich der Sportanlagen muss ein neuer, größerer Stauraumkanal gebaut werden. Bei starken Niederschlägen sammelt sich darin das Wasser in Richtung Eittinger Klärwerk beziehungsweise zu einem Regenüberlaufbecken sowie einem Entlastungskanal in den Fehlbach.

Nach Angaben Woellerts wird der neue Kanal Außenmaße von 2,40 Meter Breite und zwei Meter Höhe aufweisen. In der Kreuzung Am Stadion/Schützenstraße wird er an das bestehende Leitungsnetz angeschlossen. Von dort verläuft er entlang der Schützenstraße zum Volksfestplatz, dort schräg über den Parkplatz zu den Tennisplätzen. Woellert berichtete, dass hier das neue Überlaufbauwerk entstehe. Neu errichtet werde hier zudem der Entlastungskanal zum Fehlbach sowie der erneute Anschluss ans bestehende Netz.

Heikel ist die Situation in der Schützenstraße. Darunter befinden sich laut Tiefbauamtsleiter bereits mehrere Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Telefon). Westlich grenzen der katholische Kindergarten und ein Baumbestand an. Deswegen, so Woellert, müsse der neue Kanal östlich der Schützenstraße gegraben werden – im Grünstreifen neben dem TSV-Stadion. „Hierzu ist es erforderlich, sowohl auf dem Grünstreifen als auch im Bereich des Parkplatzes sowie zum Fehlbach hin einige Bäume zu fällen.“ Auf Anfrage unserer Zeitung wurde Rathaussprecher Christian Wanninger konkreter: „Es geht um zehn Stämme.“ Zur Säge greifen werden die Arbeiter bis Ende Februar, um die Brutzeit der Vögel nicht zu gefährden. Laut Woellert hat die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Grünes Licht erteilt. Über Nachpflanzungen werde noch entschieden.

OB Max Gotz (CSU) bekannte, dass ihm das Vorhaben keine große Freude bereite. Es sei nur der Auftakt zu einer Reihe größerer Erneuerungen im AZV-Kanalnetz. Auch in der Altstadt stünden aufwändigere Baustellen bevor – und damit Ärger.

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