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So sehen Sieger aus: Die Sportler des Jahres Amelie Zachenhuber (2. v. r.), Stefan Lex (4. v. r.) und eine Abordnung der Showfunken jubelten mit EA-Redaktionsleiter Hans Moritz (l.) sowie (v. r.) Sportchef Hans Kalteis und Bernd Ernemann, Chefredakteur der Außenredaktionen des Münchner Merkur.

Sportlerwahl der Heimatzeitung

Amelie Zachenhuber, Stefan Lex und Showfunken bei den Fans ganz vorne

Erding - Unsere Leser haben entschieden. Amelie Zachenhuber, Stefan Lex und die Taufkirchener Showfunken wurden zu den beliebtesten Athleten gewählt. Redaktionsleiter Hans Moritz freute sich nicht nur über die Rekordbeteiligung bei der Wahl. Die Sportgala war noch aus einem anderen Grund historisch.

Ein quicklebendiger Schwimmfloh, ein unaufgeregter Aufstiegsheld und eine Ladung Tanz-Dynamit – das sind unsere beliebtesten Landkreis-Sportler. Über 5000 Leser – mehr als je zuvor – haben gewählt und dabei Amelie Zachenhuber zur Sportlerin des Jahres bestimmt. 970 Stimmen erhielt sie – auch das ist ein Rekordwert. Bei den Männer siegte jemand, der aus dem Feiern gar nicht mehr rauskommt: Stefan Lex, der Eittinger Bundesliga-Fußballer, verteidigte seinen Titel vom Vorjahr. Mannschaft des Jahres wurden die Taufkirchener Showfunken. Sie landeten vor den Fußballern des FC Eitting und den Dorfener Eishockeycracks. Alle drei Teams waren bester Laune bei der Sportgala, die gestern Abend beim Erdinger Weißbräu stieg. Sie genossen die tolle Stimmung ebenfalls wie die weiteren Platzierten bei den Sportlerinnen und Sportler, die unter den Top Fünf in der Beliebtheitsskala unserer Leser landeten: Leichtathletik-Ass Evi Weber wurde Zweite vor Einrad-Weltmeister Anna Lena Blaschke und der Triathletin Alexandra Mitschke. Den fünften Platz teilten sich Tennisqueen Annette Zweck und das große Schwimmtalent Anna Herbst. Bei den Herren freuten sich Schützen-Europameister Maxi Dallinger und Löwenkeeper Vitus Eicher über Silber und Bronze. Kickboxer Simon Zachenhuber und Stockschützenlegende Thomas Elsenberger ergatterten sich die restlichen Plätze in den Top Five. Eine solche Platzierung war für „Eddie, the Eagle“ unerreichbar. Redaktionsleiter Hans Moritz erinnerte an den Skispringer und „schrägen Vogel 1988 in Calgary“, dessen Geschichte derzeit im Kino läuft. „Es gibt wenige Sportler wie den verrückten Briten, die das olympische Credo von Pierre de Coubertin so gelebt haben“, sagte Moritz und zitierte: „Das Wichtigste im Leben ist nicht der Triumph. Es ist nicht wesentlich, gesiegt, sondern gut gekämpft zu haben.“ Und er fragte in die Runde: „Ist das nicht auch eine wunderschöne Überschrift für unsere Wahl zum Sportler des Jahres?“ Natürlich gehe es um Leistung. „Es geht aber auch um Persönlichkeiten. Alle, die wir heute auszeichnen dürfen, sind Persönlichkeiten. Denn Sie haben nicht nur auf dem Platz, am Berg oder in der Halle gekämpft, Sie haben auch als Mensch, als Vorbild überzeugt. Sonst hätten Sie es niemals geschafft, so viele der 5000 Leser auf Ihre Seite zu ziehen.“ Und ich danke den Sponsoren, ohne die unser Gabentisch leer bliebe und ohne die diese Feier ganz schön trocken verliefe. Ihre Verbundenheit zum Lokalsport und zu unserer Zeitung wissen wir zu schätzen. Vielen Dank.“ Die 26. Sportlerwahl war aber auch eine besondere. Es war die letzte von Sportredakteur Hans Kalteis, der im Sommer in den Ruhestand geht. Das hier sei noch keine Abschiedsfeier, sagte Moritz. „Doch wenn wir quasi das Olympiateam des Landkreises hier versammelt haben, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um einem großartigen Sportchef für seine routinierte, ruhige und professionelle Arbeit zu danken. „Du hast ein großes Stück Anzeiger-Geschichte geschrieben und geprägt.“ Zugleich stellte der Redaktionsleiter den Nachfolger vor: „Sie kennen ihn alle: Dieter Priglmeir, ein ebenso erfahrener, durchtrainierter und buchstäblich marathonerfahrener Lokaljournalist, der für seinen Job brennt.“

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