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Zu Ehren des verstorbenen Musikers Helmut Ellebrecht spielte das von ihm gegründete Orchester „sonus ardeo“ ein Gedenkkonzert (Leitung: Richard van Schoor) im Festsaal von Fischers Seniorenzentrum.

Gedenken an Ellebrecht

Anrührende Klänge für den verstorbenen Dirigenten

Erding – Persönliche Worte sowie Klänge von Johann Sebastian Bach und Peter Tschaikowski bestimmten das Gedenkkonzert für den kürzlich verstorbenen Musiker Helmut Ellebrecht im Festsaal von Fischers Seniorenzentrum. Ellebrecht hatte im Landkreis gelebt und gewirkt.

Es spielte das von ihm gegründete Orchester „sonus ardeo“, dirigiert von Richard van Schoor. Er habe sie zur Musik gebracht, sagte seine Witwe Kayoko Ellebrecht und verwies auf die vielen gemeinsamen Projekte. Ellebrechts Musik klinge in ihr fort. Sein Kollege und Freund Werner Stang meinte, dass Ellebrecht öfter davon gesprochen habe, den „letzten Akkord“ eines Werkes hören zu wollen, bevor es ans Sterben gehe. Dieser Wunsch sei ihm fast erfüllt worden, da der Dirigent und Komponist im Krankenhaus Partituren gelesen habe. Klaglos habe er seine Krankheit angenommen und sei bis zum Schluss mit der Musik verbunden geblieben.

Auch ein Vertreter der Reichenkirchener Chorgemeinschaft bedankte sich bei dem Gedenkkonzert für die engagierte Arbeit Ellebrechts als Dirigent. Eine Vertreterin von Fischers Seniorenzentrum erinnerte an die zauberhaften Frühlingskonzerte, die man im Festsaal hören konnte. Dirigiert von Richard van Schoor spielte das Orchester Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 1, eine teils elegisch, teils tänzerisch melodiöse Serenade von Tschaikowski und als Zugabe nochmals den schwermütigen zweiten Satz aus Bachs Werk. Es schien fast so, als weile der verstorbene Musiker selbst im Raum und überblicke das musikalische Geschehen, denn man hatte zu seinen Ehren ein Porträt von ihm aufgestellt.  vev

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