Stabübergabe: Auf Andreas Kochbeck (2. v. l.) folgt bei der AOK Heinrich Hecht (2. v. r.), flankiert von den Beiratsvorsitzenden Rudi Waxenberger und Willi Scheib (l.). Foto: AOK

Direktor Heinrich Hecht löst Andreas Kochbeck ab – Der hat 6000 neue Kunden rekrutiert

AOK: Erding und Freising sind gleichberechtigt

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Jetzt ist es offiziell: Heinrich Hecht ist neuer Direktor der fusionierten AOK-Direktion Freising-Erding.

Erding –  Sein Anfang in Erding begann mit einem Abschied: Vorgänger Andreas Kochbeck wurde nach neun Jahren an der Spitze der größten Krankenkasse im Landkreis zur Direktion Mühldorf verabschiedet.

Er hinterlässt ein gut bestelltes Haus: In Kochbecks Amtszeit wuchs die Versicherung um 6000 auf nun 53 000 Kunden. Das lobten die Beiratsvorsitzenden Rudolf Waxenberger und Willi Scheib: „Die Versorgung der Versicherten im Landkreis Erding und die Unterstützung der örtlichen Firmen und Leistungserbringer standen bei ihm stets an erster Stelle.“

Bemerkenswert an der Pressemitteilung über den Wechsel ist: Das Wort Fusion, die in Erding höchst umstritten ist, kommt darin mit keinem Wort vor. Stattdessen heißt es, beide Standorte seien gleichberechtigt und blieben mit ihren Arbeitsplätzen erhalten. Denn Versicherte und Unternehmen schätzten die Nähe.

Hecht ist 55 Jahre alt und seit 25 Jahren Direktor der AOK Freising. „Ich freue mich auf meine Aufgaben für die AOK Erding und werde wöchentlich zwei bis drei Tage persönlich hier für Kunden und Kollegen da sein.“ Am Service werde sich nichts ändern. „Ich kenne Erding und darf hier ein sehr gut aufgestelltes und erfolgreiches Haus übernehmen, lobte Hecht.  ham

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