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Eingeschneite Hydranten kosten wertvolle Zeit.  

Bei Schnee und Eis 

Appell der Feuerwehren: Haltet die Hydranten frei

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Der Wetterdienst sagt für die kommenden Tage wieder Schneefälle im Erdinger Land voraus. Aber nicht wegen glatter Straßen schauen die Feuerwehren besorgt in den Himmel.

Erding – Vielmehr erschweren Schnee und Eis die Arbeit der Retter – wenn Hydranten unter dicken Haufen vergraben und vereist sind oder Hinweisschilder nicht mehr zu erkennen sind. Das kostet beim Aufbau einer Löschwasserverbindung wertvolle Zeit. Daher appelliert der Kreisfeuerwehrverband Erding (KFV) an alle Bürger, Hydranten – ob im Boden oder über Flur – stets von Eis freizuhalten beziehungsweise von Schnee zu befreien.

„Besonders die Hydranten, die in Gehwegen oder an Straßenrändern liegen, werden beim Räumen von Schnee oft übersehen oder gar mit einer Schicht Schnee überhäuft“, gibt Markus Sedlmeir, Sprecher des KFV, zu bedenken. „Unsere Fahrzeuge führen nur eine begrenzte Menge von Löschwasser mit sich, daher ist die Löschwasserentnahme aus Hydranten von besonderer Bedeutung.“

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bilde der tauende und wieder gefrierende Schnee auf Hydranten eine dicke Eisschicht und mache den Einsatzkräften die Wasserentnahme fast unmöglich. „Eine hierdurch verzögerte Brandbekämpfung kann Menschenleben kosten und hohe Sachschäden verursachen“, warnt Sedlmeir. Anwohner sollten daher im eigenen Interesse unbedingt die Hydranten für die Feuerwehr von Eis und Schnee freihalten. Das Gleiche gelte für die Hinweisschilder.  ham

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