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Sogar das gleiche Dirndl: Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (l. ) und ihr Double, Schauspielerin Angela Ascher, hatten sich für das traditionelle Politiker-Derblecken am Münchner Nockherberg abgesprochen. 

Singspiel auf dem Nockherberg

Ascher über Aigner: Sie ist warmherzig und lacht viel

„Ich fühle mich bei ihr gut aufgehoben“, sagte Wirtschaftsministerin Ilse Aigner am Mittwochabend über ihr Double Angela Ascher nach dem Singspiel am Nockherberg.

Dorfen/München– Die Dorfener Schauspielerin imitierte Aigner zum fünften Mal und meinte im Gespräch mit der Heimatzeitung, dass sie das Original nicht mehr einstudieren müsse. „Das ist ein bisschen wie Radlfahren. Wenn man es kann, kann man es für immer.“

Aber Ascher fühle sich auch bei Aigner gut aufgehoben: „Sie ist eine sehr sympathische und warmherzige Person, die viel lacht.“ Die beiden Frauen begegneten sich unter dem Jahr regelmäßig und seien mittlerweile per Du.

Am Mittwochabend trug Ascher sogar das gleiche Dirndl wie die Wirtschaftsministerin. „Das haben der Rosi (Regisseur Marcus H. Rosenmüller, Anmerkung der Red.) und die Ilse beim Bundespräsidentenball ausgemacht. Die kennen sich schon lange, weil sie ja aus der selben Gegend stammen. Und die Ilse ist für so einen Schmarrn immer zu haben“, sagt Ascher.

Aigner, Florian Pronold, der Chef der bayrischen SPD, und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter seien die einzigen Politiker gewesen, die bei der After-Show Party dabei waren und mit den Schauspielern der Nockherberg-Band Lieder sangen.

Trotz der kurzen Nacht war Ascher gestern Morgen gut gelaunt. Der Nockherberg sei immer ein Highlight. „Das ist ein besonderes Theater mit tollen Umständen. Wir haben eine sehr gute Ausstattung in jeglicher Hinsicht, spielen auf der Bühne und zugleich fürs Fernsehen und das Ganze live vor Tausenden von Zuschauern.“

Zudem sei das Schauspielensemble zu einer Art „family“ geworden. „Wir sind alle im selben Hotel. Dort laufen wir im Schlafanzug rum, und ich komme mir manchmal vor wie bei einem Ausflug in eine Jugendherberge.“

In ihrem Bekannten- und Freundeskreis sei das Singspiel sehr gut angekommen, aber das sei schon bei den Proben abzusehen gewesen, meinte Ascher. Auch ihre beiden Kinder (8 und 11) hätten die Mama gelobt. Ob sie nächstes Jahr wieder dabei ist, wisse sie nicht, doch sie zeigt sich optimistisch: „Eine Politikerin und noch dazu aus der CSU, da sind die Aussichten nicht so schlecht. Außerdem bin ich jetzt auch schon lange dabei.“


Alexandra Anderka

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