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Rücktritt: Josef Elas ist zurückgetreten, Ina Hallermann ist neue KAB-Kreisvorsitzende.

KAtholische Arbeitnehmer Bewegung

Aus Protest gegen Diözesanverband: Elas tritt zurück

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Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung kommt nicht zur Ruhe. Josef Elas ist von seinem Amt als Kreisvorsitzender zurückgetreten.

Taufkirchen – Neue Vorsitzende ist Ina Hallermann, die sich jetzt gemeinsam mit Rainer Forster um den Kreisverband Erding kümmern wird.

Elas begründete seinen Rücktrtt laut Mitteilung des KAB-Kreisverbandes mit Blick auf die aktuelle Führungsmannschaft im Diözesanverband. Diese habe mehrere Anträge des Kreisverbandes für eine zukunftsfähige KAB nicht einmal geprüft. Die Vorschläge haben sich laut Kreisverband mit Innovationen und einer sozial ausgewogenen Beitragsanpassung befasst, etwa, wie die KAB sich künftig unabhängiger vom Hauptgeldgeber, dem Erzbistum, machen könne.

KAB-Geschäftsführerin Susanne Schönwälder habe dagegen erreicht, durch Satzungsänderungen „das Sterben der Gruppen“ zu verzögern. So sei künftig eine Ortsgruppe ohne Vorsitzenden, Kassier oder Schriftführer möglich. Die Gruppen bräuchten auch nicht zwingend wählen.

Elas kritisierte auch die Wahlen zum neuen Diözesanvorstand als „einer christliche Organisation unwürdig“. Die Kandidaten, die der alte Vorstand „aus dem Hut gezaubert hat,“ stehen aus Sicht von Elas für ein „weiter so.“ Alternativen, wie etwa der früher KAB-Sekretär Rainer Forster und die Wirtschaftsprofessorin Petra Plininger, die ehrenamtlich im Ethikbeirat der Sparda Bank sitzt und sich über die Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) für Wege in eine menschengerechte Wirtschaft engagiert, seien durchgefallen. Zuvor habe es eine „ekelhafte Personaldebatte“ gegeben, so Elas. So hätten sich der alte Vorstand und die Geschäftsführerin „auf unterster Ebene vor allem zu Rainer Forster geäußert“, das sei „an Unsachlichkeit und persönlicher Diffamierung nicht zu überbieten“ gewesen. Letztlich hätten sich, „weil der Großteil der KAB-Delegierten sich nach Ruhe im Verband sehnte, „die farblosen Kandidaten durchgesetzt“.

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