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Schulleiter Hans-Joachim Fuhrig (stehend) begrüßte die Gäste aus Nordirland und Rumänien.

Austauschprojekt am KAG

Umweltschäden aufgespürt, Karrierechancen geschaffen: Erasmus+ Projekt des Korbinian-Aigner-Gymnasiums steht vor Abschluss

Die „Erdinger Woche“ am Korbinian-Aigner Gymnasium ist vorbei – und hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei allen Beteiligten. Zum sechsten Mal hat sich das KAG mit den Austauschschulen aus Rumänien und Nordirland im Rahmen des Projekts Erasmus+ getroffen.

Erding – Vor drei Jahren hat das Unterfangen „Problem Solving in MINT or STEAM subjects“ begonnen. Es geht dabei um die Entdeckung und Dokumentation von Umweltproblemen sowie um die Erarbeitung von passenden Lösungsvorschlägen. Dabei kamen unter anderem Drohnen zum Einsatz, um zum Beispiel Umweltschäden dokumentieren zu können.

Offiziell endet das Projekt im August. Nun wurde jedoch schon final präsentiert. „Der Große Tag war eigentlich der Freitag. Da haben die Schüler alles, was sie in Erfahrung gebracht haben, vorgestellt, von den Ergebnissen über die Probleme, die ihnen begegnet sind, bis hin zu den Lösungsansätzen, welche sie erarbeitet haben“, berichtet der Schulleiter Hans-Joachim Fuhrig.

Was ihm an diesem Projekt vor allem wichtig war, ist das gemeinsame, länderübergreifende Arbeiten. Er wolle, „dass die Schüler für die Zukunft im Berufsleben gerüstet sind“, so Fuhrig.

Erste Erfahrungen in der Teamarbeit seien dabei wichtig. Der Lerneffekt sei für alle Beteiligten hoch gewesen, was am Abreisetag von allen Seiten bestätigt wurde. Zum einen wurden beim Projekt nämlich die Englischkenntnisse der Schüler verbessert, da die Kommunikation mit den rumänischen und nordirischen Schülern nur auf Englisch stattfand. Zum anderen wurden interkulturelle Kompetenzen, beispielsweise beim Thema Arbeitsweisen und Methoden in anderen Ländern, erlernt. Zusätzlich, so Fuhrig weiter, wurde den Schülern beigebracht, wie man einen Projektfilm kreiert. Denn jede Schule erstellte zum Abschluss ein Video.

Die Erdinger Woche war zwar klar auf die Abschlusspräsentation der Ergebnisse ausgerichtet, jedoch rundeten weitere Veranstaltungen das Gesamtbild ab. Ein Highlight war zum Beispiel der Ausflug zu Airbus in Taufkirchen bei München. „Dort haben die Schüler sehen können, wie das Thema Ökologie und Umweltschutz in der Praxis umgesetzt wird. Ganz klar auch mit dem Hinweis für denkbare Studienmöglichkeiten in der Zukunft“, erzählt Fuhrig. Bis August ist jedoch noch Zeit, und es wird sicherlich noch einige weitere Veranstaltungen zum Projekt Erasmus+ geben. 


Franziska Polenz

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