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Fritz Steinberger ist Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Erding.

Landrat erntet Widerspruch

AWO-Frauenhaus-Trägerschaft: „Ja, aber“

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Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) kann sich vorstellen, die Trägerschaft des Frauenhauses ab 1. März 2018 vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) zu übernehmen.

Erding - Dies bestätigt AWO-Kreisvorsitzender Fritz Steinberger im Gespräch mit unserer Zeitung. Er sei diesbezüglich im Frühjahr von Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) angesprochen worden. „Wenn wir zum Zuge kommen, werden wir es in Kooperation mit der AWO Dachau machen“, so der frühere stellvertretende Landrat und Vize-Bürgermeister von Erding. Dort betreibt der Sozialverband das einzige AWO-Frauenhaus in Oberbayern. „Ich erhoffe mir Synergieeffekte“, erklärt Steinberger. So könnte man sich gegenseitig etwa mit Personal und Plätzen aushelfen beziehungsweise unterstützen.

Steinberger macht aber auch klar, dass die AWO zu keiner Zeit zugesichert habe, nicht mehr als 100 000 Euro Zuschussbedarf geltend zu machen. „Dafür wissen wir heute viel zu wenig.“ Die Leitungsbeschreibung werde erst erarbeitet.

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