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Von Trümmerteilen übersät war die B 388 in Altenerding nach dem Unfall am Mittwochnachmittag. Im Vordergrund die herausgerissene Tür des Passat, im Hintergrund der Suzuki des Verursachers.

Pläne für zusätzliche Abfahrt nach Aufhausen beerdigt – Nun zwei Kollisionen in elf Tagen

B388 bei Altenerding: Unfallschwerpunkt wird wieder gefährlich

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Nach Monaten der Ruhe rückt ein einstiger Unfallschwerpunkt im Erdinger Straßennetz wieder in den Fokus. Binnen elf Tagen hat es dort zweimal gekracht, zuletzt am Mittwochnachmittag.

Altenerding - Die Abzweigung von der Bundesstraße B 388 auf die Berghamer Straße in Altenerding hat es in sich. Immer wieder ereigneten sich an dieser Stelle schwere Unfälle, weil Linksabbieger nicht aufgepasst hatten. Die Stelle wurde als Gefahrenschwerpunkt eingestuft, Straßenbauamt München und Stadt Erding planten eine eigene Abfahrt, um das Linksabbiegen zu vermeiden. Doch dann passierten auf einmal keine Unfälle mehr, vor ein paar Monaten wurden die Planungen für das nicht unumstrittene „Ohrwaschel“ beerdigt.

Nun kann es sein, dass sie doch wieder hervorgeholt werden. Denn binnen elf Tagen krachte es eben dort gleich zweimal. Der jüngste Unfall datiert vom Mittwochnachmittag.

Eine 67 Jahre alter Erding wollte mit seinem Suzuki-Geländewagen gegen 15.30 Uhr von der B 388 nach links auf die Berghamer Straße abbiegen. Dabei nahm er einer 18-Jährigen aus Fraunberg am Steuer eines VW Passat die Vorfahrt. Mit im Wagen saßen zwei 17 Jahre alte Frauen aus Forstern.

Beim Frontalzusammenstoß wurden beide Fahrzeuge erheblich beschädigt, beim Passat wurde die Fahrertür herausgerissen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Im Einsatz waren der Notarzt und zwei BRK-Rettungswagen aus Erding sowie die Feuerwehr Altenerding mit neun Kräften. Sie banden auslaufendes Öl.

Während Unfallaufnahme und Bergung durch Abschlepper war die B 388 in Fahrtrichtung Moosinning gesperrt. Der Schaden beträgt rund 10 000 Euro.

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