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35 Brote und 27 Semmeln reichten die Bäckermeister bei Prüfer Manfred Stiefel (4. v. r.) ein (v. r.): Josef Schauer, Ludovic Gerboin, Jakob Neumeier, Rainer Fleck, Robert Angermaier und Innungsobermeister Franz Gruber. Mit ihnen freuten sich AOK-Direktor Andreas Kochbeck, Kreishandwerksmeister Rudolf Waxenberger und AOK-Beiratsvorsitzender Albert Roth.

Brotprüfung

Die Bäcker verstehen ihr Handwerk

Erding – Es kommt aufs Aussehen, auf Kruste, Geruch und Geschmack an: Manfred Stiefel hat 35 Brote und 27 Semmeln unter die Lupe genommen. Bei der traditionellen Prüfung in den Räumen der AOK-Direktion stellten sich sieben Bäckermeister aus dem Landkreis seinem Urteil. 28 Mal gab es die Note Sehr gut.

Stiefel prüft seit elf Jahren nach sechs Kriterien: Form und Aussehen, Oberfläche und Kruste, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität, Geruch und Geschmack. Er ist wieder sehr zufrieden mit den Bäckern: „Wie in den Vorjahren gab es auch heuer hervorragende Qualität. Als Prüfer ist es schön zu sehen, wenn das Niveau so hoch ist.“ Nach sechsstündiger Prüfung vergab er 28 Mal ein „Sehr gut“ und 31 mal ein „Gut“. Nur drei Stücke wurden nicht prämiert.

Stiefels Lob freute auch die teilnehmenden Bäckermeister Robert Angermaier (Lengdorf), Rainer Fleck (Erding), Jakob Neumeier (Reithofen), Josef Schauer (Hörlkofen), Johann Sellmaier (Maria Thalheim), Innungsobermeister Franz Gruber (St. Wolfgang) und Ludovic Gerboin (Bäckerei Ways, Moosinning).

Stiefel betont: „In der Prüfung geht es auch darum, Hinweise zu geben, was ein Bäcker an seinem Produkt noch verbessern kann.“ Das bestätigt Innungsobermeister Gruber: „Bei mir war zum Beispiel ein Boden ein bisschen verbrannt. Für die Zukunft sollte ich weniger Unterhitze machen.“ Er sagt auch, es sei schlimmer, wenn der Geschmack nicht in Ordnung sei als das Aussehen.

Rainer Fleck: „Theoretisch könnten auch 20 Bäcker mitmachen. Es wird keiner schlecht gemacht. Im Vordergrund steht die Qualtiätsprüfung für einen selbst.“

jg

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