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Dieses Kabelschloss stellte die Bundespolizei am manipulierten Bahnübergang an der Haager Straße in Erding sicher.

An der Haager Straße in Erding

Mit Kabelschloss: Jugendliche manipulieren Bahnschranke - und bringen andere in Lebensgefahr

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Sabotageakt auf den Bahnübergang Haager Straße in Erding: Unbekannte haben am Donnerstagabend die Vollschranken blockiert, so dass sich diese weder schließen noch öffnen ließen. Die Bundespolizei fahndet nach zwei tatverdächtigen jungen Männern.

Erding - Wolfgang Hauner von der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof berichtet, dass gegen 19 Uhr die Mitteilung einging, dass die Schranken festgezurrt worden seien. Techniker der Deutschen Bahn stellten vor Ort fest, dass die Balken mit einem Kabelschloss und Spanngurten fixiert worden waren. Sie wurden umgehend entfernt, so dass der Verkehr wieder fließen konnte.

Hauner berichtet von einem Zeugen, der zwei unbekannte Täter beobachtet habe, die sich an den Schranken zu schaffen gemacht und sich anschließend zu Fuß in Richtung Altenerding entfernt hätten. Die Bundespolizei sucht nach den beiden Tatverdächtigen. Wer Angaben zum Sachverhalt und oder den Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. (089) 5 15 55 01 11 mit der Bundespolizeiinspektion München in Verbindung zu setzen. Die Ermittler beschäftigt zudem die Frage, wer das Kabelschloss und oder den Spanngurt kennt beziehungsweise Derartiges vermisst?

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang davor, Bahnanlagen zu manipulieren! „Derartiges ist weder spaßig, noch ein Bagatelldelikt. Unter Umständen droht sogar Lebensgefahr“, sagt der Polizeisprecher. Für die Störung öffentlicher Betriebe, und darunter fällt der Sabotageakt vom Donnerstagabend, sieht das Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe vor. „Schon der Versuch steht unter Strafandrohung“, erklärt Hauner.

Fahrer zu ungeduldig:

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