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Textilkette K & L in wirtschaftlichen Turbulenzen

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Von: Hans Moritz

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K & L teilt mit, dass der laufende Geschäftsbetrieb fortgeführt werden solle. Die Löhne und Gehälter der rund 1200 Mitarbeiter seien vorläufig bis Ende Dezember dieses Jahres gesichert.
K & L teilt mit, dass der laufende Geschäftsbetrieb fortgeführt werden solle. Die Löhne und Gehälter der rund 1200 Mitarbeiter seien vorläufig bis Ende Dezember dieses Jahres gesichert. © Ruder

Der Bekleidungsfilialist K & L hat einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens nach Insolvenzordnung gestellt. Betroffen sind beide K & L -Filialen in Erding auch.

Erding/Weilheim – Der Bekleidungsfilialist K & L ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das 1962 gegründete Unternehmen mit Sitz in Weilheim hat bei Gericht einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens nach Insolvenzordnung gestellt. Dabei handelt es sich um eine Sanierung in Eigenverwaltung. Davon betroffen sind auch die beiden K & L-Filialen in Erding-West und in Aufhausen.

K & L teilt mit, dass der laufende Geschäftsbetrieb fortgeführt werden solle. Die Löhne und Gehälter der rund 1200 Mitarbeiter seien vorläufig bis Ende Dezember dieses Jahres gesichert.

„Wir haben in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres trotz Problemen aus der Vergangenheit und der schwierigen Marktentwicklung den Abwärtstrend gestoppt und fünf Prozent im Umsatz gewachsen. Das Ergebnis konnten wir im Vergleich zum Vorjahr um rund vier Millionen Euro verbessert“, so K & L-Vorstandschef Jens Bächle. „Der September war aber im Gesamtmarkt eine Katastrophe, die dazu geführt hat, dass die bisherige positive Entwicklung und bisherige Planerreichung auf den Kopf gestellt wurden“, so Bächle weiter. Daher sei nun eine grundlegende Neustrukturierung nötig.

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