Bilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord 

Weniger Temposünder

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Der 24-Stunden-Blitzmarathon ist zu Ende. Die Polizei zieht Bilanz.

Landkreis– Am Donnerstagmorgen ist der 24-Stunden-Blitzmarathon zu Ende gegangen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, das auch für den Landkreis Erding zuständig ist, wurden insgesamt 23 249 Verkehrsteilnehmer hinsichtlich der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert. Dabei haben die Beamten 637 Geschwindigkeitsverstöße registriert, teilt die Pressestelle mit.

„Der präsidiumsweite Trend geht dahin, dass im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der überprüften Fahrzeuge höher war, die Zahl der Beanstandungen jedoch geringer ausfiel. Dies belegt, dass die meisten Verkehrsteilnehmer sehr bewusst auf die Einhaltung der Geschwindigkeit geachtet haben“, so das Polizeipräsidium.

Das bestätigt auch Bodo Urban. „Die Verkehrsteilnehmer hatten sich vermutlich größtenteils auf diesen Tag eingestellt und sind verhalten gefahren“, sagt der stellvertretende Chef der PI Erding. Zudem sei wegen der Osterferien der Berufsverkehr nicht so stark wie an anderen Tagen gewesen. Man habe „nichts Schwerwiegendes“ registriert. „Die Beanstandungen waren verschwindend gering.“

So habe es an der Messstelle an der B 388 beim Bauernhausmuseum in Erding nur eine Verwarnung gegeben. An der Sigwolfstraße beim Korbinian-Aigner-Gymnasium, jedoch nicht in der 30er-Zone, habe es vier Anzeigen gegeben. Der Spitzenreiter lag laut Urban bei 90 km/h bei erlaubtem Tempo 50.

Auch Hans Rumpfinger stellt den Fahrern ein gutes Zeugnis aus. „Was die Geschwindigkeit betrifft, haben sich die Verkehrsteilnehmer sehr verkehrskonform verhalten“, erklärt der Vize-Chef der Dorfener Polizei. Im Dienstbereich der PI Dorfen hat man den Verkehr laut Rumpfinger an neun Messstellen überwacht. Dabei wurden 19 Beanstandungen festgestellt. Der schnellste Fahrer sei außerorts bei erlaubten 60 km/h mit 95 Sachen geblitzt worden. Der zweitschnellste sei, ebenfalls außerorts, 32 Kilometer pro Stunde zu schnell dran gewesen. 

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