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Ein Meister seines Fachs: der Erdinger Boogie-Pianist Peter Heger. 

31. Erdinger Boogie-Woogie-Nacht

„Boogie ist ein Antidepressivum“

In die 31. Auflage geht Peter Heger mit seiner Erdinger Boogie-Woogie-Nacht. Am Samstag, 18. März, kommen internationale Musiker und ein junges Talent in die Stadthalle.

Erding  Die Stilrichtung des klassischen Boogie-Pianos findet noch immer viele Fans. Heger weiß warum: „Wer einmal ein richtiges Boogie-Konzert miterleben durfte, versteht es direkt. Boogie ist ein zwölftaktiges Antidepressivum, das den Zuhörer automatisch in gute Laune versetzt.“

Der Erdinger Pianist präsentiert am Samstag, 18. März, um 20 Uhr ein weiteres Mal Stars aus der europäischen Boogieszene. Die trifft der Erdinger, der hauptberuflich als Klavierlehrer an der Kreismusikschule tätig ist, auf verschiedenen Boogie-Woogie-Gigs. Knapp 40 Konzerte gibt Heger pro Jahr.

In einem kleinen Club begegnete er vergangenes Jahr Jan „Jay“ Luley. Vor neun Jahren war der Pianist schon mal in Erding, damals lernte er Drummer Torsten Zwingenberger kennen. Von da an traten sie im Duo auf und produzierten auch CDs. Heuer spielen sie erneut zusammen. Heger freut sich auf die beiden. Torsten „Teasy“ Zwingenberger habe eine ganz besondere Technik mit dem Fuß entwickelt. „So gelingen ihm immer wieder neue Soundkreationen, in denen er alte und neue Jazzstile verschmilzt und diese mit verwandten Musikrichtungen verbindet“, weiß Heger. Es sei ein Vergnügen, dem Drummer beim Aufbau seines riesen Schlagzeugs zuzusehen, denn er nehme sich zwei Stunden Zeit dafür.

Dann kommen noch Mario Meusel & Christian Schöbel aus Dresden, kurz 2Hot. „Das sind nicht die üblichen Boogie-Wogie-Leute“, sagt Heger, „die machen Ausflüge in alle Stilrichtungen. Auch sie waren vor 15 Jahren schon mal da.“

Unter den international bekannten Profis darf der Nachwuchs nicht fehlen. Und da hat der Erdinger heuer eine Überraschung. Er konnte ein „Eigengewächs“ verpflichten. Der 17-jährige Jan Kopatsch hatte vor zwei Jahren mit einem Kurzauftritt bei der Boogie-Nacht für Furore gesorgt. Der Pfaffenhofener war ab dem zwölftes Lebensjahr drei Jahre lang Hegers Schüler. Er wollte speziell diese Musikrichtung lernen. „Er hat den Boogie aufgesogen“, erinnert sich Heger. Heuer wird Kopatsch in Erding Zeugnis von seinen Fortschritten geben.

Alexandra Anderka

Karten gibt es für 32 Euro bei der Stadthalle, Tel. (0 81 22)  99 07 12.

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