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Den symbolischen Startknopf drückte OB Max Gotz (3. v. r.) im Beisein von (v. l.) Kevin Becker (Telekom Shop Erding), Andreas Pahrberg (Telekom), Franz Bittel (Verkau fsleiter TechnoMarkt), Georg Selbertinger, Bernhard Multerer (beide Telekom) und Christian Famira-Parcsetich (Leiter Stadtentwicklung). 

Breitbandausbau

Schnelles Internet für 14.000 Haushalte

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Gut Ding will Weile haben: Eineinhalb Jahre hat’s gedauert, jetzt ist der Breitbandausbau der Telekom für 14 000 Haushalte in der Stadt Erding abgeschlossen. OB Max Gotz kritisierte bei der offiziellen Inbetriebnahme die Ungeduld mancher Bürger.

Erding – Es ist die bayernweit größte Breitband-Offensive der Telekom in den vergangenen zwölf Monaten: Gestern fiel am Schalterschrank an der Dorfener Straße 13 der offizielle Startschuss für schnelles Internet für 14 000 Haushalte im gesamten Erdinger Stadtgebiet. 10 600 davon stehen die Anschlüsse ab sofort zur Verfügung. Sie erreichen bis zu 100 Mbit pro Sekunde im Download und 40 Mbit pro Sekunde im Upload. Die restlichen 3400 Anschlüsse im Süden und Osten der Stadt sollen ab 14. August buchbar sein. 90 Prozent der Haushalte werden die volle Geschwindigkeit bis 100 Mbit ausschöpfen können, versprach Bernhard Multerer vom Infrastrukturvertrieb Süd der Telekom.

„Wir freuen uns über die Inbetriebnahme des neuen, schnellen Breitbandnetzes“, sagte Erdings Oberbürgermeister Max Gotz. „Damit wird das Leben und Arbeiten in Erding für die Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet noch attraktiver.“

Der Glasfaserausbau erstreckt sich auf sämtliche 250 Schaltergehäuse in der Stadt. Eineinhalb Jahre haben die Arbeiten insgesamt gedauert. „Die Bürger fordern leistungsstarke Netze“, sagte Gotz. Deswegen sei auch mal Geduld gefragt. Dem OB zufolge sollten im Zuge des Breitbandausbaus „notwendige Baustellen nicht nur mit Schimpftiraden begleitet werden“.

Gerade bei den aktuellen Arbeiten habe es „unwahrscheinlich“ viele Beschwerden von Bürgern gegeben. Vor allem auch wegen der insbesondere für Fahrradfahrer gefährlichen alten Schachtdeckel, die die Telekom mittlerweile durch rutschfreie Deckel ersetzt hat. Das ging nicht jedem schnell genug. Um einige Deckel habe es regelrechte Schlachten gegeben, berichtete Gotz. „Aber jetzt haben wir das super hinbekommen. Man muss nur Geduld haben.“

Für die Telekom ist der eigenfinanzierte Breitbandausbau Multerer zufolge nun größtenteils abgeschlossen. Im Frühjahr kommenden Jahres sollen im staatlich geförderten Ausbau noch 500 weitere Haushalte auf die Datenautobahn abbiegen können.

Wer auf das schnelle Internet zugreifen will, muss selbst aktiv werden. Von alleine stellt sich nichts um. Umfassende Beratung über Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Tarife gibt es nicht nur im Telekom Shop an der Friedrich-Fischer-Straße, sondern auch im expert TechnoMarkt an der Anton-Huber-Straße. 

von Markus Schwarzkugler

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