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Nach Berlin zieht es Tobias Boegelein, Bundestagskandidat der Linken im Wahlkreis Erding-Ebersberg. 

Bundestagswahl: Linke nominieren Tobias Boegelein (39)

Digitalisierung als Ausbeuter

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Sieben Monate vor der Bundestagswahl nimmt das Kandidatenkarussell Fahrt auf. Im Wahlkreis Erding-Ebersberg nominierte nun die Linke Tobias Boegelein.

Erding/Ebersberg Der 39-Jährige wohnt in Bruck-Pienzenau im Kreis Ebersberg. Seine Partei votierte für ihn in einer Präsenzveranstaltung im Ebersberger Sparkassensaal.

Boegelein engagiert sich einer Pressemitteilung seiner Partei zufolge in der Bundesarbeitsgemeinschaft Netzpolitik seiner Partei. Er findet, dass die Linke „eine kritische Position zur Künstlichen Intelligenz einnehmen“ sollte. Denn eine Folge der Digitalisierung sei eine „sich zuspitzende Belastung auf dem internationalen Arbeitsmarkt“.

Der Brucker ist bei einem großen Münchner Unternehmen in der Entwicklung und Beratung im Bereich Gebäudetechnik tätig.

Bei der Linken in beiden Landkreisen weiß man, dass ihr Frontmann wenig Chancen hat, in den Bundestag einzuziehen. Sie hoffen deshalb auf einen „guten, vielleicht aussichtsreichen Listenplatz, was ein qualitativer Sprung gegenüber den bisherigen Kandidaturen wäre“, heißt es in der Mitteilung.

Bereits nominiert sind Christoph Lochmüller (Grüne), Magdalena Wagner (SPD), Marc Salih (FDP) und Charlotte Schmid (ÖDP). Die CSU sucht noch nach einer Möglichkeit, ihre Delegierten zusammenzurufen, um erneut den Abgeordneten Andreas Lenz auf den Schild zu heben. Damit kommt bislang kein einziger Kandidat aus dem Landkreis Erding.  ham

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