+
Zu früh gelächelt: Andreas Lenz (CSU) darf erst in einer Woche hängen - an den Plakatständern. Die CSU musste alles wieder abbauen.

Bundestagswahlkampf in Erding

Übereifrige CSU: Alle Plakate müssen wieder weg

  • schließen

Hoppala, die CSU in Erding kann es wohl gar nicht mehr erwarten.... Sie ist eine Woche zu  früh in den Wahlkampf eingestiegen - und musste alle Plakate wieder abhängen. Eine Glosse: 

Die Erdinger CSU hält große Stücke auf ihr ausgefeiltes Organisationstalent. Gerade Wahlkämpfe werden minutiös geplant. Eine ganze Armada an Plakatklebern und -aufstellern steht bereit, um die Kandidaten bekannt zu machen. Doch zum Auftakt des Bundestagswahlkampfs ist der Partei eine böse Panne unterlaufen.

Die Unionshelfer haben schlichtweg eine Woche zu früh damit begonnen, Andreas Lenz und Kanzlerin Angela Merkel zu plakatieren – und damit gegen eine städtische Satzung verstoßen.

Wer am Samstag durch Erding fuhr, wurde von den beiden Politikern alle paar Meter mit einem Lächeln begrüßt.

Gar nicht lachen konnten freilich die anderen Parteien. Helga Stieglmeier postete sichtlich erregt ein Foto von dem Verstoß auf Facebook. Willi Scheib und Jutta Harrer von der SPD schrieben empörte Briefe an Oberbürgermeister Max Gotz.

Der ist selbst bei der CSU – aber unschuldig, weil im Urlaub. Aus dem Ortsverband ist zu hören: „Ja, wir haben uns verrechnet.“ Erst ab 12. August darf geklebt werden. Die CSU gab sich reumütig und schickte die Wahlhelfer wieder auf die Straße – Kommando abbauen. Schon am Nachmittag war nichts mehr zu sehen.

Wir dürfen uns drauf verlassen: Nächsten Samstag sind alle wieder da.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Eine Chronik über Wifling und seine Leute
Der kleine Wörther Gemeindeteil Wifling hat eine eigene Homepage. Darauf findet sich nicht nur allerlei Historisches, sondern auch aktuelle Termine – rund ums laufende …
Eine Chronik über Wifling und seine Leute
Neblich und Drehsen ziehen sich aus Vorstand zurück
Auf eigenen Wunsch wurde der Vorstand des Kinderschutzbundes Wartenberg verabschiedet. 
Neblich und Drehsen ziehen sich aus Vorstand zurück
Wenn das Nudelholz zur Waffe wird
Eine Äthiopierin (26) greift Asylhelferin und Somalier an. Dafür gibt es sieben Monate Haft auf Bewährung.
Wenn das Nudelholz zur Waffe wird
Flächenfraß im Landkreis
Flächenfraß im Landkreis

Kommentare