Die Geschichte des Heiligen Vinzenz spielten die Mädchen und Buben des katholischen Kindergartens St. Vinzenz in Klettham nach. Rund 30 Kinder sind ausländischer Herkunft und stammen aus Ländern wie der Türkei, Italien, Vietnam, Kroatien, Serbien, dem Kosovo, Albanien, Afghanistan, Russland, dem Irak, Tschechien, Kenia, Rumänien und der Dominikanische Republik. foto: bauersachs

50. Geburtstag des Kindergarten St. Vinzenz in Klettham

Ein buntes Jubiläum

Klettham - Seit einem halben Jahrhundert besteht der Kindergarten der Pfarrkirchenstiftung St. Vinzenz Klettham. Am Samstag hat er runden Geburtstag gefeiert.

Auf dem Programm stand ein Stehempfang im Pfarrsaal und ein von Pfarrer Dr. Jan-Christoph Vogler zelebrierter Gottesdienst mit Fürbitten. Die Kinder und Betreuerinnen mit Elisabeth Winkler an der Gitarre sangen zur Begrüßung fröhliche Lieder.

Andrea Schirnjack erzählte in der Lesung die Geschichte des Heiligen Vinzenz, die die Kinder mit einem symbolischen Spiel begleiteten.

Pfarrer Vogler dankte den Mitarbeiterinnen des Kindergartens, die im Laufe der 50 Jahre „viel gute Arbeit“ geleistet hätten und erwähnte die Unterstützung des Pfarrgemeinderates und der Stadt Erding. Hilfe und Unterstützung der Kinder zum Erwerb von Wissen und Fertigkeit seien bedeutend. Letztlich seien es aber die Eltern, die durch Liebe ihr Kind „reich“ machen.

Auch Oberbürgermeister Max Gotz gratulierte zum Jubiläum. Die Kindergartenpolitik stehe in Erding traditionsgemäß im Fokus. „Sie wird auch weiterhin im Mittelpunkt unseres Handelns stehen“, versprach er.

Therese Meyer ist seit 33 Jahren Leiterin des Kindergartens St. Vinzenz. Knapp 70 Mädchen und Buben werden derzeit dort betreut. Meyer sprach drei Wünsche mit „G“ aus: „Gesundheit“ für Kinder und Betreuer, dazu „Glück“, verbunden mit Freude am Kindergarten, „so dass alle Zuwendung und Geborgenheit finden“. Als Drittes nannte Meyer Geld. Nur so seien der Erhalt und die Verbesserung des Kindergartenbetriebs möglich. Zudem wünschte sie sich eine Aufstockung des Personals, und dass sich mehr Menschen dem Beruf der Erzieherin zuwenden. „Wir haben Mangel an Fachkräften“, bedauerte Meyer.

Am Nachmittag nutzten viele Besucher den Tag der offenen Tür, um die vor zehn Jahren renovierte Einrichtung kennen zu lernen. Dazu gab es Kaffee mit Kuchen. Clown Toni Toss hatte die Lacher auf seiner Seite.

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