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Lob und Dank für die vielen Ehrenamtlichen in der Caritas Erding hatte Präses Pfarrer Augustinus Bauer (r.) beim Stehempfang parat. „Es geht nur durch Sie“, sagte er im Beisein von Landrat Martin Bayerstorfer, Stadtpfarrer Martin Garmaier und Kuratoriumsvorsitzendem Josef Erhard.

Caritas-Empfang für Ehrenamtliche 

Menschliches Rückgrat der Gesellschaft

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Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht in unserer Gesellschaft. Dies wurde am Sonntag bei der Caritas deutlich. Sie kann im Landkreis auf hunderte Helfer bauen.

ErdingSie sind in ihrer Freizeit für andere da und sorgen dafür, „dass der Landkreis menschlich und gemeinschaftlich organisiert ist“. So lobte Landrat Martin Bayerstorfer am Sonntag das Engagement der vielen Ehrenamtlichen. Die, die sich für die Caritas Erding einsetzen, hatte Geschäftsführerin Barbara Gaab mit ihrem Team zum Ehrenamtsempfang ins Johanneshaus geladen.

Dort warteten nicht nur Sekt und Gebäck auf die Gäste, sondern auch Ehrennadeln, Urkunden und rote Papierherzen, die die Hortkinder der Caritas-Kinderburg gebastelt hatten. Und dort fand auch die Auftaktveranstaltung zur Caritas-Frühjahrssammlung in der Erzdiözese München-Freising ihre Fortsetzung, die mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche begonnen hatte. Dort hatte unter anderem Cellist Helmut Veihelmann für die musikalische Gestaltung gesorgt, im Johanneshaus beeindruckte Simon Bauer am Klavier.

Von heute an bis 4. März gehen die Helfer aus den Pfarreien von Tür zu Tür und sammeln Geld für die Caritas. Viele von ihnen tun dies schon seit Jahrzehnten.

Das Jahresthema heuer lautet „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“. Die Kampagne wirbt für Maßnahmen gegen Wohnungsnot und mehr bezahlbaren Wohnraum. Darauf ging auch der neue Caritas-Präses Augustinus Bauer ein. Er stammt aus Ebersberg und ist Pfarrer im Münchner Stadtteil Nymphenburg. Selbst dort, wo viele Wohlhabende leben, sei eine bezahlbare Wohnung kaum noch zu finden, sagte er.

Bayerstorfer erklärte, dass der Landkreis im vergangenen Jahr um mehr als 2000 Bürger gewachsen sei. Die Zu- und Wegzüge insgesamt bezifferte er auf 10 000 Menschen: „Viele kommen ohne Familien. Umso wichtiger sind Einrichtungen wie die Caritas, die helfen.“

Und das tut die Caritas in vielen Lebenslagen. Das wurde beim Empfang deutlich: Da sind die Sozialpsychiatrischen Dienste, die Werkstattcafés in Erding und Taufkirchen, die Schuldner- und Sozialberatung mit den Patenomas und Ämterlotsen, das Mehrgenerationenhaus und die Tafel in Taufkirchen, die Mitglieder des Kuratoriums, so genannte Sachbeauftragte und die vielen Sammler, die sich ab heute wieder auf den Weg machen. „Das Ehrenamt in Erding ist bunt und nicht mehr wegzudenken“, sagte Gaab. Die Helfer leisteten einen wertvollen Dienst. „Es geht nicht ohne Sie“, lobte Präses Bauer: „Wir sind von Herzen dankbar.“

Ausgezeichnete

Ehrenamtliche in den Sozialpsychiatrischen Diensten: Barbara Bellstedt, Margit Junker-Sturm, Adolf Gruber, Irene Gruber, Lore Dworschak, Michael Käsbauer.

Werkstattcafé: Elisabeth Fleischmann, Wolfgang Gerigk, Leo Rauchenecker, Rita Schlagbauer.

Patenomas/Ämterlotsen: Brigitte Schlickenrieder, Gerti Stede, Eva Wagner, Ulrike Rademacher, Lisa Feldhofer.

Mehrgenerationenhaus Taufkirchen: Marianne Maier und Eike Knoll.

Tafel Taufkirchen:Johann Mitschke, Alois und Mathilde Sinseder, Marlene Vaas, Theresia Zieringer, Irmi Widl-Doepke.

Kuratorium: Anneliese Ways, Martha Hermansdorfer, Pfarrer Martin Garmaier, Diakon Thomas Zaminer, Josef Erhard.

Sachbeauftragte: Ottilie Gäb, Hildegard Greska, Dieter Prechtl. Sammler: Leni Hohenwarter, Barbara Bartl, Elisabeth Greckl, Erika Hermansdorfer, Konrad Haindl, Sebastian Haindl, Anni Reidl, Kathi Kirschner, Anneliese Leimbeck, Marianne Lex, Maria Perzl, Resi Hierl, Annelies Algasinger, Elisabeth Nithl, Monika Lanzinger, Gabriele Röslmair, Agnes Gruber und Maria Schütz.

Weitere Ehrenamtliche: Orsolya Bereczki, Angelika Spörer, Diethard Dworschak, Marlene Gebauer, Katharina Haupt, Rita und Enrico Rosenow, Eva Erb, Michaela Marsmann, Marianne Weindl, Margareta Speckmeier, Maria Feßler, Karl Katzhammer.

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