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Ab an die Weiher: Sperren werden aufgehoben

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Von: Hans Moritz

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So bitte nicht: Man darf wieder an den Kronthaler Weiher, aber mit 1,5 Meter Mindestabstand und nicht in Gruppen. © Hans Moritz (Archiv)

– Nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen steht einem Sonnenbad oder ein paar kräftigen Schwimmzügen in einem der zahlreichen Weiher im Erdinger Land nichts mehr entgegen – sofern man sich an die allgemeinen Regeln in der Pandemie-Zeit hält. So sieht es die Polizei, die ihre Haltung am Mittwoch den Kommunen mitgeteilt hat.

Landkreis – „Es spricht jetzt nichts mehr dagegen, sich an den Ufern in die Sonne zu legen oder zu baden“, meint Erdings Polizei-Vize Harald Pataschitsch, schränkt aber ein: „Gemeinsam dürfen das nur Familien oder Einzelpersonen mit maximal einer weiteren haushaltsfremden Person.“ Bekanntlich wurde die Ausgangs- in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Das heißt auch: mindestens 1,50 Meter Sicherheitsabstand einhalten. Gruppen, Partys und Grillfeiern seien nach wie vor verboten, so Pataschitsch. Alles andere hält er angesichts Markus Söders Exitstrategie und dem sommerlichen Wetter auch für „nicht mehr vermittelbar“.

Er meint auch: Sämtliche gesperrte Spazierwege, etwa die rund um den Kronthaler Weiher könnten jetzt wieder freigegeben werden. Auch gebe es keine Grundlage mehr, etwa Parks zu sperren. Das hatte Erdings OB Max Gotz vorige Woche erwogen – und Proteste ausgelöst.

Die Juristen im Landratsamt sehen das genauso. Dem Landkreis gehören Thenner und Notzinger Weiher. „Es gab und gibt keine Betretungsverbote“, erklärt Sprecherin Claudia Fiebrandt-Kirmeyer. „Es wurden jedoch Schilder mit Hinweisen auf die Mindestabstände aufgestellt.“ Auch Spielplätze seien wieder freigegeben, versichert Fiebrandt-Kirmeyer.

Auch die Stadt Erding gibt Erholungsgelände und Park mit den bekannten Einschränkungen den Bürgern zurück, kündigt Rathaussprecher Günther Pech an. Das Tiergehege öffnet am Montag – aber noch ohne Streichelzoo. Weitere Einrichtungen zögen nach (Bericht folgt).

Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl lässt die Verbotsschilder am Wiflinger Weiher abmontieren. „Ich hoffe, die Leute sind vernünftig. Wir wollen mit Maß und Ziel, Vernunft und Fingerspitzengefühl vorgehen – und erwarten das auch von den Besuchern.“

Die Rettungsorganisationen bitten weiter um Zurückhaltung bei der Freizeitgestaltung, um die Hilfskapazitäten zu schonen. ham

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