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So verteilen sich alle bisher bestätigten Covid-19-Fälle im Landkreis Erding. 

Vedopplungsrate bei 17 Tagen, 210 Patienten wieder gesund

Corona im Landkreis Erding: „Die Maßnahmen zeigen Wirkung“

  • Gabi Zierz
    vonGabi Zierz
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Erding - Das Landratsamt Erding meldete am Ostermontag 506 bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis. Die Verdopplungsrate liegt aktuell bei 17 Tagen. Die Maßnahmen wirken.

Das Landratsamt meldete am Ostermontag 506 bestätigte Covid-19-Fälle im Landkreis. Das sind zwölf mehr als am Samstag. Die Verdopplungsrate liegt damit aktuell bei etwa 17 Tagen. Die positive Entwicklung zeigt sich auch an der Anzahl der Genesenen, die seit der letzten Meldung von 199 um elf gestiegen ist: 210 Patienten gelten inzwischen wieder als gesund.

Im Klinikum Erding liegen derzeit 27 Covid-19-Patienten. 18 werden auf der Isolierstation behandelt, neun auf der Intensiv-Isolierstation, sechs davon werden beatmet.

„Die Maßnahmen und dass die Bürger sich an die Einschränkungen halten, zeigen nun ihre Wirkung“, sagt Landrat Martin Bayerstorfer und dankt den Menschen für ihr diszipliniertes Verhalten.

Bei den neu hinzu gekommenen Fällen handelt es sich um Bürger aus Erding (3), Bockhorn, Dorfen, Finsing, Forstern, Hohenpolding, Ottenhofen, Pastetten, St. Wolfgang und Wartenberg.

Viele Einsätze wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen hatte die Polizei Erding an Ostern. Bis auf eine Ausnahme mussten die Beamten aber nicht eingreifen, da es sich um Berechtigte gehandelt habe. In dem einen Fall beendete die Polizei am Samstagabend ein Raucher-Treffen im Freien.

Zudem hatte ein Unbekannter in der Nacht auf Sonntag ein Schild, mit dem auf die Sperre eines Spielplatzes in Altenerding hingewiesen wird, aus der Verankerung gerissen und es in die angrenzende Hecke geworfen. Die Polizei stellte das Schild wieder auf.

Die PI Erding appelliert erneut an die Vernunft und den gegenseitigen respektvollen Umgang aller Bürger, sich weiterhin an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, gleichzeitig aber auch nicht jedes Gespräch und jede Bewegung von Bürgern im Freien als vermeintlichen Corona-Verstoß zu interpretieren.

Kai Braun ist Konrektor der Mittelschule Altenerding. Aber er ist auch gelernter Intensivpfleger. Während die Schule wegen Corona geschlossen war, half er im Erdinger Klinikum.

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