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Anne-Frank-Gymnasium: Sporthallen während Bauzeit offen

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Mit dem Planungsfortschritt der Erdinger Nordumfahrung ist CSU-Kreisgeschäftsführer Thomas Bauer zufrieden, mit dem Ablauf insgesamt weniger. 90 Prozent des erforderlichen Grundes einschließlich Ausgleichsflächen seien gesichert, so der Stadt- und Kreisrat beim CSU-Stammtisch. Das Projekt feiert 2018 bereits seinen zehnten Geburtstag. „Das dauert alles schon sehr lange“, bedauerte er.

Erding – Mit dem Planungsfortschritt der Erdinger Nordumfahrung ist CSU-Kreisgeschäftsführer Thomas Bauer zufrieden, mit dem Ablauf insgesamt weniger. 90 Prozent des erforderlichen Grundes einschließlich Ausgleichsflächen seien gesichert, so der Stadt- und Kreisrat beim CSU-Stammtisch. Das Projekt feiert 2018 bereits seinen zehnten Geburtstag. „Das dauert alles schon sehr lange“, bedauerte er.

Im Kreishaushalt für 2018 seien sechs Millionen Euro für den Grunderwerb eingestellt, fünf davon für die Nordumfahrung. Bauer betonte, dass die ED 99 „den Landkreis am Ende plus/minus Null kosten wird. Was wir investieren, sind nur Durchlaufposten“. Er gehe davon aus, „dass das eines Tages eine Staatsstraße wird“. Auch die Stadt Erding müsse einen Teil bezahlen.

Froh sei die Kreistags-CSU, dass man den meisten tauschwilligen Grundeigentümern Ersatzflächen bieten könne. „Es gibt aber auch einige, die gerne verkaufen“, so Bauer. Er geht davon aus, „dass der Verkehr Mitte der 2020er Jahre rollt“.

Stadtrat Burkhard Köppen betonte die enorme Bedeutung der Maßnahme für Erding: „Die Baustelle Freisinger Brücke zeigt, wie schnell der Verkehr in Erding bei einer Störung kollabiert.“ Vor allem die Anton-Bruckner-Straße sei völlig überlastet.

Zu den Landkreisschulen sagte Bauer, dass sich das Projekt neue Dreifachhalle am Anne-Frank-Gymnasium wegen der Wiedereinführung des G 9 verzögere. „Erst muss das endgültige Raumprogramm abgewartet werden.“ Der Standort stehe jedoch fest: auf dem heutigen Hartplatz. Laut Bauer der Vorteil: „Während der sicherlich zweijährigen Bauzeit stehen den Schülern sowie den Vereinen die drei alten Hallen zur Verfügung.“

Einiges in Bewegung kommen dürfte nach Auffassung Bauers im Bauernhausmuseum im Norden Erdings. Die Versetzung des ältesten Bauernhauses im Landkreis von Pesenlern (Gemeinde Wartenberg) nach Erding steht ab 2018 an. „Es wird nur eine Teilverlagerung, denn im Bereich der Kegelbahnen wird neu gebaut“, so Bauer. So erhalte das Museum ein neues Funktionsgebäude unter anderem endlich mit Sanitäranlagen. Auch der Bauernmarkt finde dann hygienischere Voraussetzungen vor. Das Areal solle insgesamt attraktiver gestaltet werden.

Zur im Bau befindlichen Pflegeakademie merkte er an, hier würden nicht nur Alten- und Krankenpfleger sowie Krankenpflegehelfer ausgebildet, sondern auch speziell geschulte Fachkräfte in den Bereichen OP, Anästhesie und Hygiene. Für die Schüler werde das Personalwohngebäude geräumt, 120 Apartments stünden dann zur Verfügung.

Die CSU steht laut Bauer hinter der Entscheidung, die Herausnahme von Landschaftsschutzgebieten in Ottenhofen und Wörth auf Betreiben von Erdings OB Max Gotz vorläufig gestoppt zu haben. Zunächst müsse sichergestellt werden, dass sich aus der Versiegelung der Flächen keine zusätzliche Hochwassergefahr für Erding ergibt. Hochwasser-Referent Köppen erinnerte daran, dass vor allem Wörth eben diese Prüfungen auch für alle neuen Erdinger Baugebiete verlangt hatte.

Hans Moritz

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