Lebensgefahr! Heute Abend nicht am Isarufer aufhalten - wegen besonderem Ereignis

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Der neue Vorstand der Erdinger CSU (v. l.): Ludwig Kirmair, Ulrike Scharf, Günther Adelsberger, Hubert Sandner, Walter Rauscher, Thomas Bauer, Monika Pieczonka, Janine Krzizok, Christian Numberger, Max Gotz, Burkhard Köppen, Dominic Hagl, Alex Attensberger, Daniel Gottal, Stephan Stanglmaier, Herbert Lindmayer, Peter Helmprecht, Klaus Stanzl-Deffner und Jakob Mittermeier.

CSU-Ortsverband Erding

Fast 100 Prozent für den „100-Prozent-Mann“

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Wenig überraschend: Max Gotz bleibt Chef der Erdinger CSU. Er schwor die Truppe auf eine arbeitsreiche Zeit ein - etliche Wahlen stehen an.

Erding - Max Gotz steht vor den Jahren 23 und 24 als Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Erding. Am Donnerstagabend wurde er mit 72:1 Stimmen klar als Frontmann bestätigt. Der Oberbürgermeister schwor die Mitglieder auf arbeitsreiche Jahre mit zahlreichen Wahlen ein.

In seiner Bilanz äußerte er seine Freude, „dass wir einer der größten Ortsverbände in ganz Bayern sind“. 470 Mitglieder seien es derzeit, zwei weniger als 2015. 25 Neueintritte habe es zuletzt gegeben, davon 19 aus Reihen der Jungen Union.

Vor der Bundestagswahl am 24. September bat Gotz die Mitglieder: „Bewahrt einen ruhigen Kopf.“ SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz sei zwar „rhetorisch brillant, aber inhaltlich leer“. Auch dürfe man nicht umfragehörig werden. „Das sind allenfalls Randnotizen.“

Eine „gewisse Sorge“ bereitet Gotz die Entwicklung, „wie über die sozialen Netzwerke Politik gemacht wird“. Den Film von Erding-Jetzt über das geplante Industriegebiet in Erding-West nannte er unseriös. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, „dass wir hier schon zweimal mit klaren Mehrheiten entschieden haben“. Es sei überhaupt noch nicht entschieden, „ob und was auf dem Gelände passiert“. Zu Nervosität bestehe kein Anlass. Allerdings hätte er sich vom Mittelstand, der dringend Flächen suche, „mehr Rückenwind erwartet. Aber man hat die Politik alleine gelassen.“

Auch der Wohnungsnot in Erding widmete sich der Vorsitzende, der seit 1995 im Amt ist. München habe sein prognostiziertes Wachstum gerade erst deutlich nach oben korrigiert. „Das wird sehr deutlich bis Erding durchschlagen“, ist Gotz überzeugt. Dennoch bringe es nichts, so viel Bauland wie möglich auszuweisen. „Die Preise werden deswegen nicht sinken, zumal wegen der niedrigen Zinsen Immobilien eine attraktive Geldanlage geworden sind.“ Besser sei es, „denen Wohnraum zu ermöglichen, die hier leben und hier mit ihrer Familie bleiben wollen.“ Gotz versprach, in Kürze am Thermengarten ein größeres und EU-konformes Einheimischenmodell anzustoßen. Ein Prozent Wachstum pro Jahr seien genug. Alles andere gefährde den sozialen Frieden.

Vorher hatte Stimmkreisabgeordnete und Umweltministerin Ulrike Scharf die Erdinger CSU als „absolut kampagnenfähig mit einem 100-Prozent-Mann an der Spitze“ gelobt. Dass die CSU seit nunmehr 60 Jahren ohne Unterbrechung den Ministerpräsidenten stellt, „ist auch der soliden Arbeit an der Basis zu verdanken“. Seehofer sei der richtige Mann für die bevorstehenden Wahlen. „Ich bin froh, dass der Kapitän an Bord bleibt“, so Scharf im Erdinger Weißbräu. Auch Gotz warnte vor einer Seehofer-Debatte. Die Weichen seien gestellt. Jetzt müsse man das tun, was schon immer Erfolg beschert habe – „Geschlossenheit zeigen“.

Zum Sachstand beim Hochwasserschutz erklärte die Umweltministerin, dass die Prüfung der Varianten Hochwasserpolder bei Wörth oder Mauern durch Erding weit gediehen sei. „Das reicht aber nicht, denn wir wollen auch das Grundwasserproblem gründlich untersuchen. Lässt sich das nicht beherrschen, scheidet die Flutmulde aus“, so Scharf. Es werde niemandem geschadet, um anderen zu nutzen. Die Umsetzung werde in jedem Fall noch einige Jahre dauern. Die Stadt müsse die Hälfte der Kosten tragen.

Als „sehr gut“ bezeichnete sie den Verhandlungserfolg Gotz’ für einen längeren Ringschluss-Tunnel. Zur Flughafentangente erklärte sie: „Wir streben an, die gesamte FTO vierspurig auszubauen.“

Der Vorstand: Vorsitzender: Max Gotz; Stellvertreter: Jakob Mittermeier, Ludwig Kirmair, Janine Krzizok; Schriftführer: Burkhard Köppen; Schatzmeister: Walter Rauscher; Revisoren: Rudolf Kirmeyer, Burkhard Malordy; Beisitzer: Günther Adelsberger, Hubert Sandner, Alexander Attensberger, Monika Pieczonka, Thomas Bauer, Klaus Stanzl-Deffner, Herbert Lindmayer, Josef Biller, Christian Numberger, Dominic Hagl, Daniel gottal, Peter Helmprecht und Stephan Stanglmaier.

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