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Die besten AFG-Abiturienten (hinten, v. l.): Robin Winter (Schnitt 1,3), Jonas Peis (1,2), Maximilian Miller (1,5) Sebastian Siegner (1,4), Alexander Baumann (1,5), Manuel Weidler (1,5), Marvin Roßmann (1,1) und Felix Christ (1,2); (2. Reihe, v. l.) Jennifer Wilker (1,1), Anna Kellner (1,5), Ines Chadly (1,4), Theresa Pescolderung (1,5), Lisa Wolf (1,1) und Sarah Funke (1,4); (vorne, v. l.) Fabian Fleischer (1,0), Cornelia Schirmer (1,0) und Jannis Gabler (1,0). Nicht auf dem Bild: Felix Eckert (1,0) und Tabea Botthof (1,5).
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Die besten KAG-Abiturienten (hinten, v. l.): Sophia Jahrstorfer (Schnitt 1,2), Gina Grasy (1,3), Johanna Obermaier (1,3), Philipp Heideker (1,4), Leonie Träger (1,2), Matthias Reitberger (1,5) und Franziska Königsbauer (1,2) sowie (vorne, v. l.) Elisabeth Wille (1,1), Felicitas Petasch (1,1), Agnes Heilmaier (1,0), Benjamin Wagner (1,0) und Jule Menzel (1,1). Nicht auf dem Bild: Hannah Keim (1,2), Birte Lau (1,4) und Karina Heilmeier (1,5). Nach der Notenbekanntgabe zogen sie mit allen Abschlussschülern zum Kronthaler Weiher.

Erdinger Gymnasien 

Daumen hoch für die besten Abiturienten

Erding - Es ist vollbracht: 272 Schüler an den beiden Erdinger Gymnasien haben am Freitag ihre Abiturnoten erhalten. 34 von ihnen haben einen Schnitt zwischen 1,0 und 1,5. Frohgelaunt zogen sie anschließend zum Kronthaler Weiher, um dort ausgelassen zu feiern.

Beste Stimmung herrschte am Freitagnachmittag an den beiden Erdinger Gymnasien. Mit Wasserpistolen bewaffnet, trotzten die Abiturienten am Anne-Frank-Gymnasium (AFG) dem hochsommerlichen Wetter. Auch Lehrer blieben nicht verschont. Insgesamt 125 Schüler hatten am AFG die Prüfungen geschrieben. Vier von ihnen müssen nachsitzen – und nach den Pfingstferien in die mündlichen Nachprüfungen.

Kein Thema ist das für Fabian Fleischer, Cornelia Schirmer, Jannis Gabler und Felix Eckert. Sie haben mit der Traumnote 1,0 ihr Abitur geschafft. Eckert war bei der Notenbekanntgabe nicht anwesend. Der 18-jährige Erdinger ist auch hochmusikalisch und nimmt gerade am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ teil.

„Alles war machbar“, kommentierte Gabler die Prüfungen. Er hatte sich – genauso wie Fleischer und Schirmer – intensiv vorbereitet. Da war die Überraschung über den sehr guten Schnitt nicht sehr groß. „Physik war im Gegensatz zu den letzten Jahren einfach. Bei Mathe war der Geometrie-Teil schwer, aber Stochastik einfach, also alles in allem auch gut“, sagte Fleischer. Der 18-jährige Walpertskirchener hat noch keine konkreten Zukunftspläne. Er weiß nur, dass er etwas Naturwissenschaftliches, am liebsten in München, studieren will. „Im Sommer betreue ich noch das Unterstufen-Theater an der Schule, aber ansonsten will ich einfach die freie Zeit genießen.“

Cornelia Schirmer (18) aus Erding will Medizin oder etwas mit Naturwissenschaften studieren. Sie kann sich vorstellen, einmal in die Forschung zu gehen. Zuerst wird sie aber ein Jahr in Kanada mit Work & Travel verbringen. „Ich war schon mal zwei Monate dort. Es ist einfach ein tolles Land, vor allem auch die Menschen.“ Ende September soll es losgehen. Bis dahin will sie Geld für die Reise verdienen.

Ein Jahr Pause macht auch Jannis Gabler (18) aus Erding. Er nutzt die Zeit zur Orientierung. Mit einem Freund will er einige Zeit in Neuseeland verbringen und zudem ein Praktikum im Bereich Maschinenbau machen. Auch sein Studienwunsch geht in Richtung Technik und Naturwissenschaft.

Am Korbinian-Aigner-Gymnasium haben 147 Schüler an den Abschlussprüfungen teilgenommen. Neun von ihnen müssen nach den Ferien noch in die Nachprüfungen. Die beiden besten Abiturienten des KAG sind Benjamin Wagner und Agnes Heilmaier mit einer glatten 1,0. Dicht dahinter folgen Elisabeth Wille, Felicitas Petasch und Jule Menzel mit 1,1. Alle hatten mit einem guten Schnitt gerechnet, aber dass es so gut ausfallen würde, überraschte die meisten.

„Die Prüfungen waren sehr fair“, stellte Wagner fest. Der Erdinger (18) wird ab Oktober an der TU München Mathematik und Informatik studieren. Davor aber ist Entspannung angesagt und ein dreiwöchiger Neuseeland-Urlaub. Auch Agnes Heilmaier (18) aus Erding will noch in diesem Jahr ein Studium beginnen, weiß aber noch nicht, welches Fach es sein soll. „Wer gute Vorschläge hat, kann sich gerne bei mir melden“, meint sie scherzhaft. Nach dem Prüfungsstress will sie erst mal Urlaub in Schweden machen. Auch für ihre Hobbys Reiten und Geige spielen hat sie wieder mehr Zeit.

Ganz sicher ist sich Elisabeth Wille (18). Sie will in München Wirtschaftsmathematik studieren. Mathe war schon in der Schule ihr Lieblingsfach. Bis dahin heißt es: „Einfach entspannen und ein bisschen arbeiten.“

Felicitas Petasch (18) aus Moosinning will sich durch ihren Kellnerjob im Sommer Flug und Visum für Australien finanzieren. „Ich will neue Erfahrungen sammeln und dort auch Praktika machen.“ Wie lange sie in Down Under bleibt, steht noch nicht fest. aber auf jeden Fall mehrere Monate. Danach liebäugelt sie mit einem Kulturwirtschaftsstudium in Passau.

Jule Menzel (17) will Biochemie in München studieren. „Das ist einfach meins. Vielleicht gehe ich danach auch in die Forschung.“ Den Sommer wird die Erdingerin auch mit Reisen verbringen. Mit der Familie geht es erst einmal nach Portugal. (Maria Bachmaier)

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