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Debatte über 9+2: „Alternativlos für Isen“

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Erding – Eine zweite Mittelschule mit 9+2-Zug steht ganz oben auf der Wunschliste der Kreispolitik.

Der Punkt steht am kommenden Montag im Kreistag auf der Tagesordnung. Offiziell sind noch Finsing, Isen und Wörth im Rennen. Stephan Glaubitz (Grüne) kritisierte gestern im Ausschuss für Bildung und Kultur, dass das Gutachten zur Standortwahl den Kreisräten nicht vorliege. „Das finde ich haarsträubend“, meinte er vor allem vor dem Hintergrund, dass Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) die Studie bereits vorgestellt und sich dabei „fast alternativlos für Isen ausgesprochen“ habe.

Der Landrat hatte die Ausschusssitzung zum Zeitpunkt dieser Wortmeldung bereits wegen eines anderen Termins verlassen. Seine Büroleiterin Karin Fuchs-Weber erläuterte, dass die Vorstellung des Gutachtens allen Fraktionen angeboten worden sei. Glaubitz beziehe sich offensichtlich auf die Präsentation bei der SPD. Er könne die Kritik des Grünen nicht ganz nachvollziehen, kommentierte das Manfred Slawny (SPD). Die eigentliche Standortentscheidung treffe ja nicht der Kreistag, sondern das Kultusministerium. In die Zuständigkeit des Landkreises falle lediglich die Schülerbeförderung, darauf habe sich das vorgestellte Gutachten bezogen.

ta

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