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Symbolischer Auftakt mit Dekra-Außenstellenleiter Anton Eschbaumer, OB-Max Gotz, Dekra-Niederlassungsleiter Wilhelm Oberfranz und Matthias Vögele von der Fischer’s Stiftung (ab 3. v. l.).

Spatenstich am Kletthamer Feld 

Dekra baut neues Prüfcenter in Erding

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Der TÜV bekommt in Erding Konkurrenz: Dekra errichtet am Kletthamer Feld ein Prüfcenter für Autos und Lastwagen. 1,7 Millionen Euro sind veranschlagt. Im Oktober ist Eröffnung.

Erding – Dekra-Außenstellenleiter Anton Eschbaumer hatte am Freitag doppelt Grund zum Feiern: Er hatte nicht nur Geburtstag, sondern sieht sich auch am Ende seines 15 Jahre dauernden Bemühens, eine eigene Dekra-Prüfstation nach Erding zu holen. Gestern fand der symbolische Spatenstich statt. Im Oktober soll das 1,7-Millionen-Projekt fertig sein und eröffnet werden.

Der Münchner Dekra-Niederlassungsleiter Wilhelm Oberfranz kündigte an, dass je eine Auto- und Lastwagen-Prüfstraße realisiert würden, die sechs Tage die Woche offen seien. Zudem würden Sachverständige ihren Sitz ans Kletthamer Feld verlegen. Insgesamt rechnet er mit bis zu zehn Arbeitsplätzen.

Er und Eschbaumer berichteten, dass man bereits seit fünf Jahren mit dem Areal im Erdinger Westen geliebäugelt habe. „Umso glücklicher sind wir, dass wir es nun kaufen konnten“, so Eschbaumer, der in Moosinning wohnt. Bisher gehörte es der Fischer’s Stiftung.

Zufrieden ist Oberfranz auch, weil er nun „den letzten weißen Fleck“ auf der Münchner Dekra-Landkarte tilgen könne. Die Niederlassung, die jährlich 220 000 Fahrzeuge prüft, ist dreimal in München sowie in Freising, Dachau und Eberberg vertreten. Bisher untersuchte Dekra Fahrzeuge lediglich in einigen Werkstätten. „Erding ist ein attraktiver Standort. Wir glauben, dass er eine weitere Prüfstation verträgt“, so der Niederlassungsleiter.

Oberbürgermeister Max Gotz sagte, er begrüße Entscheidung und Investition. Eine Stadt sei dann auf Dauer erfolgreich, „wenn nicht nur Wohnraum, sondern auch Arbeitsplätze geschaffen werden“.

Gebaut wird das Erdinger Prüfcenter von der oberösterreichischen Firma Schmid aus Frankenberg.

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