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Der Herr der Zeitungsrolle: Vertriebschef geht in Ruhestand

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Von: Hans Moritz

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Staffelübergabe bei der Zeitungsvertriebs GmbH Erding: Geschäftsführer Heinz Brennauer (l.) geht in Ruhestand, sein Nachfolger ist Stefan Obesser. Als neue Assistentin fungiert Birgit Paintner.
Staffelübergabe bei der Zeitungsvertriebs GmbH Erding: Geschäftsführer Heinz Brennauer (l.) geht in Ruhestand, sein Nachfolger ist Stefan Obesser. Als neue Assistentin fungiert Birgit Paintner. © Hans Moritz

Er koordinierte 550 Zeitungszusteller in drei Landkreisen: Jetzt geht Heinz Brennauer als Geschäftsführer der Merkur-Tochter ZVE in Ruhestand. Sein Nachfolger ist Stefan Obesser.

Erding – 550 Zeitungszusteller aus den Landkreisen Erding, Ebersberg und Freising, die täglich rund 45 000 Blätter zu den Lesern bringen, bekommen einen neuen Chef: Nach 25 Jahren bei der Zeitungsvertriebs GmbH Erding (ZVE), einem Unternehmen der Mediengruppe Münchner Merkur/tz, geht Heinz Brennauer am heutigen Mittwoch in den Ruhestand. Seit 2017 war der 62-Jährige als Nachfolger von Manfred Rödel Geschäftsführer der ZVE. Sein Nachfolger ist Stefan Obesser.

Brennauer hat Groß- und Außenhandelskaufmann gelernt und arbeitete zunächst bei Richter + Frenzel in München. Es war sein Onkel Georg Brennauer, langjähriger Anzeigenleiter beim Erdinger/Dorfener Anzeiger sowie bis heute Eishockeyberichterstatter unserer Zeitung, der ihn zum Vertrieb brachte. Zunächst arbeitete Brennauer im Außendienst. Normalerweise steht er um 6 Uhr auf, „aber manchmal musste ich auch nachts raus, wenn zu viele Träger ausgefallen sind“, erinnert er sich.

Für ihn wird es ein Unruhestand, denn die nächste Arbeit wartet schon auf ihn: „Ich werde meine Frau in ihrem Kosmetikstudio in Tüßling unterstützen“, berichtet er. Dort wohnt er auch.

Sein Nachfolger Stefan Obesser ist seit Mai bei der ZVE, der Dachauer kam vom Anzeigenblattverlag Forum in Freising. „Daniel Schöningh, Geschäftsführer des Münchner Merkur, ist auf mich zugekommen, dass er in Erding eine Stelle hat“, berichtet der 53-Jährige. Bis dato hat er als Außendienstler beim Zeitungsvertrieb Fürstenfeldbruck gearbeitet und war hier für Starnberg zuständig. Alleine wird er im ZVE-Büro im Bräuhausviertel in der Erdinger Innenstadt nicht sein. Zu Monatsbeginn trat die neue Assistentin Birgit Paintner ihren Dienst an.

Die Heimatzeitung sucht laufend neue Zusteller. „Es ist ein attraktiver Nebenverdienst“, versichert Brennauer. „Man bekommt im Monat 520 Euro, und das für etwa eineinhalb Stunden Arbeit pro Tag. Im Jahr summiert sich das auf über 6000 Euro.“

Während der Pandemie meldeten sich viele, die wegen Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit einen Job bei der ZVE suchten. „Das ging quer durch alle Schichten“, erinnert sich der scheidende Geschäftsführer. „Auch jetzt bekommen wir einige Bewerbungen, weil die Leute wegen steigender Kosten einen Zusatzerwerb suchen.“

Interessierte an einer Tätigkeit als Zusteller können sich unter Tel. (089) 53 06-313 (Herr Glaser) informieren.

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