Heizten dem Publikum ordentlich ein (v.l.) Tobias Reinhard Loechle, Max Josef Kronseder, Johannes Benedikt Loechle und (hinten) Felix Ranft.Foto: Bauersachs

DeSchoWieda in der Stadthalle: Eine Wiesn-Party im Frühjahr

Erding - Ein Heimspiel gab die Erdinger Band DeSchoWieda am Samstagabend in der ausverkauften Stadthalle. Dem begeisterten Publikum stellten die Musiker im Rahmen ihrer „Easy-Rider-Tour“ ihr neues Album vor.

„Heid moi ned an moing denga“ - den Titel des gleichnamigen Songs machten sich 950 Zuschauer beim Konzert von DeSchoWieda zum Motto. Die Erdinger Band sorgte bei ihrem Konzert in der Stadthalle hauptsächlich mit Stücken aus dem neuen Album „Genau mei weda“ für Stimmung.

In feschen Dirndln und flotten Lederhosen waren die Fans der Bayernband angerückt und sorgten damit für einen Hauch von Bierzelt-Stimmung. Denn die Vollblutmusiker präsentierten im Anschluss an die bayerische Vorband „Blechbixn“ beim Konzert ihrer „Easy-Rider-Tour“ einen möglichen Wiesnhit, wie sie zuvor auf der Bühne erklärt hatten. „De ganze Welt geht ab“ heißt der Song, der durchaus Potenzial zu einem richtigen Bierzelthit hätte, das zumindest war am motivierten Publikum zu sehen. Es unterstützte die Musiker lautstark beim Refrain „De ganze Welt geht ab, wenn mia in Bayern feiern. De ganze Welt geht ab, und olle feiern Bayern“.

Dass die Bayern ihre Heimat lieben, zeigte sich zudem bei „I bin a Bayer“, denn auch hier schallten die Sätze „Dahoam is dahoam nur in Bayern. Mia san mia nur in Bayern“ durch den großen Saal.

Mit „Da Grantler“ entlockten die Erdinger Tobias Reinhard und Johannes Benedikt Loechle mit Max Josef Kronseder und Felix Ranft einigen noch zurückhaltenden Zuschauern ein Lächeln. Sie wurden zusätzlich mit dem Song „Scheiß da nix“ motiviert, und spätestens mit der musikalischen Aufforderung „Lach amoi“ war das Eis auch beim letzten Griesgram gebrochen.

Rund zwei Stunden zeigten die Band-Mitglieder ihr Talent an den unterschiedlichen Instrumenten - von Gitarre über Geige bis hin zur Mundharmonika. Sogar eine Bierflasche musste als Klangwerk herhalten, was von den Zuschauern mit lautem Gelächter kommentiert wurde.

Der Kontakt zu den Fans ist der Band wichtig. Weit über das Konzertende hinaus stand sie für Fragen, Fotos und Autogramme zur Verfügung. (ja)

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