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Trotz Millionendefizits wird der Landkreis Erding ins Klinikum kräftig investieren - in medizinische Angebote ebenso wie in die Infrastruktur.

Landkreis will Klinikum ausbauen

Dialyse verdoppeln, Parkplätze erweitern

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Trotz Millionendefizits will der Landkreis Erding heuer und in den kommenden Jahren kräftig in sein Klinikum investieren. Im Kreistag nannte Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) eine Summe von 1,2 Millionen Euro im laufenden Jahr.

Erding - Im Kreistag nannte Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) eine Summe von 1,2 Millionen Euro im laufenden Jahr. Das Geld soll für medizinische Ausstattung und IT, aber auch für die Erweiterung der Notaufnahme und die Einstellung zusätzlichen Personals verwendet werden. „Wir schaffen 15,5 neue Vollzeitstellen, davon 11,2 in der Pflege“, kündigte Bayerstorfer an.

Insgesamt rechnet Bayerstorfer heuer mit einem Defizit von 2,4 Millionen Euro. Er gibt im Gespräch mit unserer Zeitung zu, „dass wir die für 2018 anvisierten acht Prozent Steigerung bei den stationären Patienten mit 6,8 Prozent nicht ganz erreicht haben.“ Für heuer ist ein Plus von 1,7 Prozent eingeplant.

Die vor fünf Jahren am Klinikum Erding etablierte Dialyse hat sich offensichtlich bewährt. Denn im Kreistag kündigte der Landrat an, „dass wir mit dem Kuratorium für Heimdialyse aus Freising eine Verdoppelung der Plätze zur Blutwäsche anpeilen“. Derzeit seien es neun.

Da dies in den bestehenden Räumen im Klinikum nicht möglich ist, fasst der Landkreis einen Neubau ins Auge – westlich des Klinikums zum Wasserwerk hin. „Es ist noch offen, ob das Kuratorium baut, ob es der Landkreis selbst macht oder wir wieder ein ÖPP-Modell wie beim Bildungszentrum für Gesundheitsberufe auflegen.“ Ende des Jahres sollen zumindest diese Fragen geklärt sein.

Die Räume der Dialyse könnten dann in ein ambulantes OP-Zentrum umgewandelt werden. „Der Bedarf dafür ist vorhanden.“

Apropos Bedarf: Der besteht auch bei den Parkplätzen. „Da brauchen wir deutlich mehr“, so Bayerstorfer. Er könne sich sogar Parkdecks vorstellen. Dazu müsste aber der Hubschrauberlandeplatz verlegt werden.

Auch das Wohnungsangebot für Mitarbeiter erweitert der Landkreis. Bayerstorfer kündigte 20 neue Apartments im Personalwohngebäude an.

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