Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

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Ein Blickfang mit wachsender Fangemeinde: das Mohnblumenfeld bei Aufhausen.  

„Dangschee für diesen Moment“

Dieses Mohnblumenfeld in Erding hat eine magische Wirkung

Ein Mohnblumenfeld wie dieses dürfte es kein zweites Mal geben: Es bewegt die Erdinger dermaßen, dass sie auf ganz besondere Ideen kommen. 

Aufhausen – Biegt man von der B 388 auf die Berghamer Straße im Erdinger Ortsteil Aufhausen, stechen auf der linken Seite sofort leuchtend rote Mohnblumen ins Auge. Das riesige Feld neben der Gärtnerei Strohmair & Hirsch findet dementsprechend viele Bewunderer. Immer wieder halten Auto- oder Radfahrer an, um die Blütenpracht zu bestaunen. „So etwas sieht man heutzutage nicht mehr so oft, und ich finde das schon schön“, sagt Angelika Niewind aus Pretzen, als sie das Feld fotografiert. Sie hat es das erste Mal im Vorbeifahren zufällig entdeckt. Jetzt ist sie nochmal mit ihrer Kamera zurückgekommen.

Die Blumen sind sogar so beliebt, dass extra für sie eine Facebook-Seite mit dem Namen „Dankeschön lieber Bauer“ erstellt wurde. „Ich erfreue mich so oft an diesem Anblick und denke gerne an meine Kindheit zurück, da sah man es sehr oft“, teilt die Betreiberin der Seite auf Nachfrage der Heimatzeitung mit. Sie möchte damit dem Besitzer des Feldes ihren Dank ausdrücken. „Meine Tochter fand die Idee der Flaschenpost toll, und so haben wir beschlossen die Möglichkeit auch vor Ort zu geben.“

An einem Baum gleich neben dem Feld hängt die leere Milchflasche. Darin finden sich Stift und Papier, um eine Nachricht hinterlassen zu können. „Das Feld ist toll“, schreibt zum Beispiel die achtjährige Luisa oder „Mei is des schee! Danggschee für so an scheena Moment“, liest man auf einem weiteren Zettel. Das Feld scheint eine magische Wirkung auf die Menschen zu haben.

Die Blumen haben also schon eine kleine Fangemeinde, und auch auf Facebook wurde ein Beitrag der Seite schon über 120 Mal geteilt. Der Besitzer ist ein Bauer aus dem Erdinger Umland. Beabsichtigt waren die Blumen nicht, denn eigentlich wächst auf dem Feld Gerste. Nichtsdestotrotz hat er damit vielen Menschen eine Freude gemacht. 

Maria Bachmaier

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