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Freude bei den Helfern: Heinrich Oberreitmeier, Kreisvorsitzender der Volksbanken und Raiffeisenbanken, überreicht den 1500-Euro-Scheck an die Vorsitzende der Dorfhelferinnenstation Erding, Irmgard Kirmair (vorne, v. l.). 

Dorf- und Betriebshelfer 

Ein Dankeschön für 10.000 Einsatzstunden

Erding – Helfen, wo Hilfe gebraucht wird: Diesem Vorsatz haben sich die zehn Dorfhelferinnen und acht Betriebshelfer der Katholischen Dorfhelfer- und Betriebshelferstation Erding verschrieben. 

In rund 10.000Einsatzstunden waren sie heuer zur Stelle, wenn Mutter, Bäuerin oder Betriebsleiter durch Krankheit, Schwangerschaft, Unfall oder Tod ausgefallen sind. Aber auch in privaten Haushalten waren sie im Einsatz, wenn wegen Krankheiten Unterstützung gebraucht wurde. Nun bekamen sie selbst Hilfe: Die Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis spendeten 1500 Euro.

Eine willkommene Abwechslung zu den nicht immer leichten Einsätzen auf den Betrieben ist die Jahresabschlussfeier. Hier ist Zeit, Erfahrungen auszutauschen und Kraft für neue Aufgaben zu sammeln. Lorenz Oberndorfer, Fachberater der BBV-Geschäftsstelle Erding-Freising, dankte im Namen des Stationsgeschäftsführers Gerhard Stock allen, die die Station mittragen: „Unsere Einsatzkräfte stehen oftmals vor großen Herausforderungen. Sie kommen auf einen neuen Betrieb, kennen weder die Familie noch die Tiere im Stall oder die Gerätschaften für Haus, Hof und Feld. Sie alle sind Allrounder und sorgen für ein Stück Normalität in den betroffenen Familien.“ Oberndorfer dankte auch den Mitgliedern des Ausschusses sowie den Mitarbeitern des Maschinenrings für die Vermittlung der Einsätze. „Ohne Spenden wäre es unmöglich, das jährliche Defizit auszugleichen“, betonte er.

Umso mehr dankte er dem Vorsitzenden der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Landkreis Erding, Heinrich Oberreitmeier, der auch in diesem Jahr eine Spende über 1500 Euro an den Vorstand der Station überreichte. Oberreitmeier brachte seine Wertschätzung für die Einsatzkräfte zum Ausdruck. Er sah eine Parallele zwischen den Dorf- und Betriebshelfern und den Genossenschaftsbanken, denn überall arbeiteten Menschen für Menschen. „Sie können stolz darauf sein, was Sie täglich tun.“

red

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