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Während der Einsatz am Kronthaler Weiher lief, fielen sogar Beleidigungen gegen Retter

Flüchtling ging unter, starb in der Klinik

Drama am Kronthaler Weiher: Retter wurden behindert und beleidigt

Nach dem Tod eines Asylbewerbers aus Tansania bei einem Bade-Drama am Kronthaler Weiher erheben die Rettungskräfte schwere Vorwürfe in Richtung Schaulustige.

Erding - Ausflügler genießen am Kronthaler Weiher bei Erding Ende Mai den Sommer, doch plötzlich wird die gelöste Atmosphäre von einer Tragödie überschattet. Ein Asylbewerber aus Tansania (31) geht unter, eine halbe Stunde später wird er leblos von einem Taucher gefunden. Bei laufender Reanimation kommt er noch in ein Krankenhaus, dort stirbt er.

Nun kommt heraus: Wieder wurden Rettungskräfte behindert. Das berichtet Andreas Jäckel, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Erding. Badegäste störten danach die Arbeit von Polizei, Rettungsdienst, Wasserwacht und Feuerwehr teils massiv. „Es war vereinzelt sehr schwierig, die Schaulustigen vom Einsatzort fernzuhalten beziehungsweise sie etwas weiter vom Landeplatz des Hubschraubers zu entfernen. Hier fielen leider teilweise Beleidigungen, die einfach nicht sein müssen“, so Jäckel. Ebenso habe man „mehrmals etliche Passanten zurechtgewiesen, dass der Bereich aktuell gesperrt ist“. Einige hätten das erst nach mehrmaliger Ansprache akzeptiert.

tz

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