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Kontoeröffnung der anderen Art: Paulina, Anton und Emma (v. l.) bei einem ihrer ersten Geschäftstermine mit ihren Eltern Stefan und Annette Miller (v. r.), den VR-Bank-Vorständen Josef Kern und Johann Luber sowie Kundenberater Günter Meßner (hinten, v. l.).

Drillinge eröffnen Konten bei Mamas Bank

Drei auf einen Streich

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Über diese Kunden wird man bei der VR-Bank Erding noch lange reden....

Erding - Wenn an einem Tag drei Kunden bei einer Bank ein Konto eröffnen, ist das keine Nachricht für die Zeitung, schon gar nicht auf der Titelseite. Wenn es sich aber um drei kleine, süße Drillinge handelt, deren Mama bei eben dieser Bank einmal gearbeitet hat, und die nun ihr erstes Konto bekommen, dann ist das sehr wohl eine Nachricht, auch auf Seite 1.

Genau so war es am Freitag bei der VR-Bank in Erding. Papa Stefan Miller und seine Frau Annette schleppten drei Babyschalen in die Bank an der Zollnerstraße – darin: die Drillinge Paulina, Emma und Anton. Vor 21 Jahren hat Annette Miller in diesem Institut gearbeitet, zuletzt war sie Lehrerin in Pastetten.

Hinter der Familie, die in Erding-Siglfing zu Hause ist, liegen anstrengende und bange Wochen. Die Drei erblickten am 28. Februar in Landshut-Achdorf das Licht der Welt, es war der Faschingsdienstag. Doch zu Ausgelassenheit bestand bei den Millers anfangs kein Anlass. Paulina, Emma und Anton, die als 333. Geburt in Achdorf registriert wurden, kamen zu früh auf die Welt, Paulina wog 1280, Anton 1400 und Emma 1404 Gramm. „Anfangs mussten sie per Sonde ernährt werden“, erzählt ihre Mutter. Zwei Monate war sie mit ihrem Trio im Krankenhaus, erst in Achdorf, danach in der Kinderklinik St. Marien. Die Mädchen sind eineiige Zwillinge, „den Buben gab’s als Bonus dazu“, sagt Stefan Miller schmunzelnd.

Nun sind alle wieder glücklich daheim in Erding – und werden von mehreren Seiten unterstützt. „Wir haben tolle Eltern, Nachbarn und Freunde. Ohne die ginge es nicht“, sagt Annette Miller.

Zur Kontoeröffnung kamen die VR-Bank-Vorstände Johann Luber und Josef Kern. „Das ist wirklich ein seltenes Ereignis. Wir sind froh, dass es unserer früheren Kollegin und ihrer Familie gut geht und freuen uns über die neuen Kunden“, so Luber.

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