Not macht erfinderisch: Heute beginnt auf dem Erdinger Festplatz der erste Volksfest-Drive-In. 
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Not macht erfinderisch: Heute beginnt auf dem Erdinger Festplatz der erste Volksfest-Drive-In. 

Premiere

Drive-In-Wiesn in Zeiten von Corona: In Erding läuft seit Freitag das erste Volksfest to go

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Premiere in Erding: Am  Freitag (15. Mai) eröffnete die erste Drive-In-Wiesn. Ein kleiner Ersatz für all die wegen Corona ausfallenden Volksfeste heuer.


Erding – Kein Sinnflut, kein Altstadtfest, kein Herbstfest – die Liebe der Erdinger zu Bierzelt und Wiesnschmankerln wird wegen Corona auf eine harte Probe gestellt. Doch ganz müssen die Fans der Festl nicht verzichten: Am heutigen Freitag (15. Mai) öffnet auf dem Festplatz am Eisstadion das erste Drive-In-Volksfest. Geöffnet ist die Budengasse bis Sonntag, 24. Mai, täglich von 11 bis 20 Uhr.

Drive-In-Wiesn in Erding: Erstes Volkfest to go eröffnet

Organisiert haben es Chris Heigl und Tobias Martl. „Als wir all die Absagen gehört haben, waren wir uns einig: So geht es nicht, wir wollen ein wenig Volksfeststimmung“, sagt der Erdinger Gastronom Heigl. Die Stadt gab Grünes Licht, seit Donnerstagnachmittag sind die Verkaufsstände fertig dekoriert und warten auf Besucher.

Drive-In-Wiesn in Erding: Ersatz-Volksfeste wegen Coronavirus

Martl betont: „Natürlich ist es kein richtiges Volksfest, es gibt keine Biertische, keine großen Zelte, keinen Vergnügungspark.“ Eher sei es ein Fest für den Gaumen. Gleich am Eingang werden die Besucher von Musik erwartet. Danach besteht die Qual der Wahl zwischen Schokofrüchten, Lebkuchenherzerln, Erdinger Bierspezialitäten, Haxn, Braten, Würstln, Steckerlfisch, Brezn und Burgern. „Man fährt einfach an den Ständen vorbei und sucht sich was aus“, erklärt Heigl. Auch zu Fuß oder mit dem Radl könne man vorbeikommen. Das Personal trage stilecht Tracht.

Erding ist nicht die erste Stadt mit der Idee ein Volksfest to go zu inszenieren. Im Landkreis hatte auch schon Wartenberg mit der Idee der Drive-In-Wiesn gepunktet. Auch im Landkreis Fürstenfeldbruck kam das erste Volksfest to go super an ebenso wie in Gmund am Tegernsee, wo die Bilanz der Annahme des ungewöhnlichen Angebots sehr positiv ausfiel.

Drive-In-Wiesn in Erding: Verweilen nicht erlaubt

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Speisen nur zum Mitnehmen seien. Vor Ort dürften sie nicht konsumiert werden.

Martls und Heigls Dank gilt der Stadt, den Stadtwerken, Thorsten Neidlein von printED für die Gestaltung und Wirtskollege Alexander Beil für die Unterstützung. 

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