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Ein Ärgernis für viele: die nicht mehr benötigte Behelfsbrücke für den Warteraum Asyl über der B 388. 

Warteraum Asyl

Ein langlebiges Provisorium

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Die Behelfsbrücke über der B 388 wird nicht mehr benötigt. MdB Lenz setzt sich für den Abbau ein.

Erding – Andreas Lenz ärgert sich, und mit ihm viele Erdinger. Die Behelfsbrücke für den Warteraum Asyl im Fliegerhorst sehen viele von Anfang als Wahrzeichen einer verfehlten Asylpolitik. Jetzt wird das Provisorium über die B 388 nicht einmal mehr benötigt – und steht immer noch. Daher hat der CSU-Bundestagsabgeordnete Lenz Mitte Mai beim Bundesministerium des Inneren darum gebeten, einen schnellen Abbau zu forcieren. Das erklärt er in einer Pressemitteilung.

Dabei habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bereits im November 2017 entschieden, dass die Brücke für den Betrieb des Wartezentrums nicht mehr notwendig ist. „Die Brücke ist überflüssig und beeinträchtigt die Verkehrssicherheit. Da sie für den Betrieb des Wartezentrums nicht mehr benötigt wird, ist es lediglich die logische Konsequenz, die Konstruktion zu demontieren“, erklärt der CSU-Politiker.

Seit der Entscheidung des BAMF prüfe das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUD), ob Interessenten für die Konstruktion gefunden werden können. Dabei habe das Dienstleistungszentrum der Bundeswehr bereits eine von Lenz vorgeschlagene Anschlussverwendung für die Brückenelemente befürwortet: „Das Technische Hilfswerk Markt Schwaben würde den Abbau übernehmen und die Einzelelemente der Brücke weiterverwenden.“

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