Rhythmus im Blut haben die Cubaboarischen, die das Publikum in der  Stadthalle begeisterten. Dabei waren auch Moderatorin Traudi Siferlinger und die Grassauer Bläsersolisten.
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Rhythmus im Blut haben die Cubaboarischen, die das Publikum in der  Stadthalle begeisterten. Dabei waren auch Moderatorin Traudi Siferlinger und die Grassauer Bläsersolisten.
Rhythmus im Blut haben die Cubaboarischen, die das Publikum in der  Stadthalle begeisterten. Dabei waren auch Moderatorin Traudi Siferlinger und die Grassauer Bläsersolisten.
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Rhythmus im Blut haben die Cubaboarischen, die das Publikum in der  Stadthalle begeisterten. Dabei waren auch Moderatorin Traudi Siferlinger und die Grassauer Bläsersolisten.
Rhythmus im Blut haben die Cubaboarischen, die das Publikum in der  Stadthalle begeisterten. Dabei waren auch Moderatorin Traudi Siferlinger und die Grassauer Bläsersolisten.
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Rhythmus im Blut haben die Cubaboarischen, die das Publikum in der  Stadthalle begeisterten. Dabei waren auch Moderatorin Traudi Siferlinger und die Grassauer Bläsersolisten.
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Rhythmus im Blut haben die Cubaboarischen, die das Publikum in der  Stadthalle begeisterten. Dabei waren auch Moderatorin Traudi Siferlinger und die Grassauer Bläsersolisten.

Die Cubaboarischen in der Stadthalle 

Ein mitreißender Neujahrsgruß

Erding - Gegen den Winterblues hilft kaum ein Mittel so gut wie die mitreißende Musik der Cubaboarischen. Das beherzigten hunderte Zuschauer und kamen am Mittwochabend in die fast ausverkaufte Erdinger Stadthalle zum tollen Neujahrskonzert der Band aus dem Mangfalltal.

Durch den Abend führte BR-Moderatorin Traudi Siferlinger mit humorigen Anekdoten und Geigen-Einlagen. Verstärkung aus dem Chiemgau hatten sich die Cubaboarischen außerdem mit den Grassauer Bläsersolisten mitgebracht.

Bereits zum dritten Mal trat die Formation um Bandleader Hubert Meixner in Erding auf, so dass im Publikum viele eingeschworene Fans zu erkennen waren. Unter dem Motto „Feliz Navidad – Prosit Neujahr!“ sollte der musikalische Bogen gespannt werden von der bayerischen Weihnacht über Neujahr bis zum kubanischen Dreikönigsfest, an dem es auf der Karibik-Insel erst die Geschenke gibt. Da auf Kuba auch Weihnachtslieder einen mitreißenden Rhythmus haben, verriet Meixner einen heißen Erkennungstipp: „Es ist irgendwie Navidad dabei.“

Die Grassauer Bläsersolisten sorgten für besinnliche Stimmung mit der Sonate von Daniel Speer, fügten sich aber auch nahtlos in die kubanischen Klänge der Cubaboarischen ein. Zusammen spielten sie in Big-Band-Formation den Cha Cha Cha „No me llores“, bei dem das Publikum die furiosen Bläser-Soli begeistert beklatschte. Obwohl Siferlinger anmerkte, dass es auch in der angeblich so harmonischen Weihnachtszeit Streit geben kann, waren sich alle einig: „Auf da Weld is’s schee.“ Und so nahm der bayerisch-kubanische Stilmix den Zuhörer mit zu Karibikstränden und in Bayerns „herrliche Berge“ – und das in einem einzigen Lied. Die Übergänge in Takt und Rhythmus beherrschten die Vollblutmusiker perfekt.

„Musik fördert die Intelligenz“, wusste Siferlinger und studierte mit dem Publikum einen dreistimmigen Kanon in „Kirchenbairisch“ ein. So soll die Leni die Ente umdrehen, damit der Pfarrer sie dann essen kann – auf Bairisch klingt das wie „Leni, drah d’Ant um, un brots drent a“. Für eine Wette suchte die Moderatorin mindestens drei Paare, die zu einer Polka tanzen. Da ließen sich viele Zuschauer nicht lange bitten.

Die meisten Liebeslieder im Repertoire hatte der junge Leo Meixner, und so ließ sein „una mujer como tu“ (eine Frau wie du) so manche Dame dahinschmelzen. Die Musiker hatten viele Instrumente dabei. Die imposantesten waren zwei Alphörner, auf denen sie „Jingle Bells“ intonierten – ein besonderes Schmankerl. Apropos Schmankerl: Das Rehragout durfte natürlich nicht fehlen. Kubanische Würze bekam das bayerische Volkslied durch Siferlingers Rezepttipps und Meixners irrsinniges Percussion-Solo.

Die vom begeisterten Publikum geforderten Zugaben spielten die Cubaboarischen gerne und heizten dem Saal nochmal kräftig ein: Im gemeinsamen Hüftschwung war man sich einig: „I dua, was i wui, und mia gfoit, was i dua.“ (Gerda und Peter Gebel)

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