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Über das neue Projekt freuen sich (v. l.): Fachbereichsleiterin Katrin Neueder, Teamassistentin Gabriela Schadow, AOK-Direktor Andreas Kochbeck, Landrat Martin Bayerstorfer, die AOK-Beiratsvorsitzenden Rudolf Waxenberger und Willi Scheib sowie Beate Wolf von der Geschäftsstelle der GesundheitsregionPlus Landkreis Erding.

AOK bezuschusst Landkreis-Projekt, das für mehr Bewegung im Alltag sorgen soll – Sonderförderung für Vereine

138 000 Euro für die Gesundheit von 138 000 Bürgern

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Dass wir uns im Alltag zu wenig bewegen und zu lange vor dem Bildschirm sitzen, ist bekannt. Der Gesundheit zuträglich ist diese Trägheit nicht. Im Landkreis Erding soll jetzt gegengesteuert werden. Das ist der AOK Bayern viel Geld wert: Mit 138 000 Euro bezuschusst sie das Projekt unter dem Dach der Initiative „Gesunder Landkreis“. An der ist auch die Gesundheitsregion plus beteiligt.

Erding – Den symbolischen Scheck überreichten Vertreter der Kasse nun Landrat Martin Bayerstorfer und dem Team der Kreisverwaltung beziehungsweise der Gesundheitsregion. Die Förderung gilt für die kommenden vier Jahre, sagte AOK-Direktor Andreas Kochbeck zu. „Das ist die erste Förderung für eine Kommune in unserem Direktionsbereich – und das mit einem stattlichen Volumen“, freuten sich bei der Übergabe die AOK-Beiratsvorsitzenden Willi Scheib und Rudi Waxenberger.

„Ziel des Projekts ist die Förderung einer gesundheitsgerechten Lebensweise und damit die Erhaltung und Besserung der eigenen Gesundheit“, teilt das Landratsamt mit. Der Fokus liege dabei zunächst auf der Bewegung. Beispielsweise sollen niedrigschwellige und offene ganzjährige Angebote dem Bewegungsmangel entgegenwirken und die Aktivität im Alltag fördern.

Bayerstorfer geht von einer breiten Wirkung aus. „Wir haben den Anspruch, verschiedene Bewegungsangebote, eine Reihe von Vorträgen und Informationsveranstaltungen in jeder Gemeinde mit breit gefächert aufgestellten Angeboten zu etablieren.“

Der enorme Zuschuss könnte nun weitere Städte, Märkte und Gemeinden zum Mitmachen motivieren. Denn sie alle können laut Kochbeck Fördergelder für Ideen erhalten, die der Gesundheit dienen. Voraussetzung, so der AOK-Direktor, ist ein Konzept, das möglichst viele Menschen erreicht.

Auch die Sportvereine spielen eine wichtige Rolle. Bayerstorfer kündigte ein Sonderprogramm an, um diese gezielt zu unterstützen. Es beinhaltet die teilweise Übernahme der Versicherung für Nichtvereinsmitglieder, um ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, temporär am lokalen Sportangebot teilhaben zu können. „Eine gute Gelegenheit, sich selbst und seine Fähigkeiten auszuprobieren und aktiv zu werden“, so der Landrat.  ham

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