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AOK: Starke Einbrüche bei Krebs-Früherkennung

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Von: Hans Moritz

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In der Corona-Zeit gingen viel weniger Frauen als vorher zur Brustkrebsvorsorge. Das kann tödliche Folgen haben. © Michael Timm

Die AOK schlägt Alarm: Im Pandemiejahr 2020 gab es starke Einbrüche bei den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen, teilte die Krankenkasse am Montag mit. 

Erding - Am stärksten ging die Früherkennung von Hautkrebs zurück – um 20 Prozent im Vergleich zu 2019. Auch beim Mammografie-Screening (- 5 %), bei Prostata- (- 3 %) und Gebärmutterhalskrebs (- 1 %) gab es Rückgänge der Teilnahmequoten. „Diese Zahlen belegen, wie wichtig es ist, die Krebs-Früherkennung noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und die Menschen zu motivieren, die Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen“, so Reiner Kratzl, stellvertretender Direktor der AOK Freising-Erding.

Einen Anstieg verzeichnet die AOK hingegen bei der Früherkennungskoloskopie (+ 18 %). „Das liegt allerdings zum Teil daran, dass der Kreis der Berechtigten für eine Früherkennungskoloskopie schon vor der Pandemie erweitert wurde“, so Kratzl. Die AOK verweist auf ihre Früherkennungskampagne. ham

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