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Bessere Radwege durchs Erdinger Land

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Von: Hans Moritz

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Breit, eben und sauber – so sollen Radwege sein. Im Landkreis ist das nicht überall so. © Stefan Puchner/dpa

Im Landkreis Erding werden heuer mehrere Radwege saniert - mit finanzieller Hilfe des Bundes.

Erding - Attraktive Radwege sind auch ein – kleiner – Beitrag zur Verkehrswende. Um bestehende Verbindungen zu sanieren und auszubauen, hat der Bund ein Sonderförderprogramm eingerichtet. Wer die Ertüchtigung heuer anpackt, bekommt die Kosten zu 75 Prozent vom Bund erstattet. Für den Landkreis Erding ist es daher keine Frage, diese Option zu ziehen.

Der Kreisausschuss beschloss die Sanierung von vier Radwegen. Die Kosten liegen zwischen 400 000 und 550 000 Euro. Der Beschluss erging einstimmig.

Ins Sanierungsprogramm aufgenommen werden der Radweg neben der Kreisstraße ED 5 zwischen Oberding und Notzing, neben der ED 7 zwischen Notzing und der Flughafentangente Ost, neben der ED 20 zwischen Bockhorn und Mauggen sowie parallel der ED 18 östlich und westlich Lappach.

Die Wege von Oberding nach Notzing – hier ist nach den Worten von Oberdings Bürgermeister Bernhard Mücke (CSU) vor allem die Querung des Isarkanals marode – sowie östlich Lappach sollen komplett erneuert werden, bei den anderen werden nur schadhafte Stellen ausgebessert.

Die Verwaltung schlug vor, den Ausbau östlich Lappach zurückzustellen, bis die neue Straße gebaut ist. Florian Geiger (Grüne) wies auf die vielen Kinder auf dem Weg zum Sportplatz hin. Auch Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) befand: „Wir sollten nicht warten, bis irgendwann die Straße erneuert wird.“ Zumal man nicht wisse, wie es dann mit der Förderung aussieht.

Der Landkreis selbst ist mit rund 130 000 Euro beteiligt. Er will dazu die Gelder verwenden, die durch Einsparungen beim Bau des Geh- und Radwegs an der ED 12 Isen–Lengdorf übrig geblieben sind. ham

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