Arbeitsmarkt

Erding bleibt der Quotenkönig

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Erding - Der Landkreis Erding ist wieder Klassenprimus: Er hat im Bezirk Freising mit 2,0 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote.

Erholung auf dem regionalen Arbeitsmarkt war im März zu spüren. Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Freising erneut zurückgegangen. Insgesamt waren in den Landkreisen Erding, Dachau, Ebersberg und Freising 7804 Personen auf der Suche nach einem neuen Job. Das sind 507 weniger als noch im Vormonat. 2713 Bürger meldeten sich neu arbeitslos, im Gegenzug konnten 3208 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Diese Entwicklung spiegelt auch die Arbeitslosenquote wider: Sie sank von 2,5 Prozent im Februar auf aktuell 2,3 Prozent. Im März vor einem Jahr lag sie bei 2,4 Prozent.

Die niedrigste Arbeitslosenquote im Bezirk hatte einmal mehr der Landkreis Erding. Die Quote sank hier um 0,3 auf 2,0 Prozent. Insgesamt waren im März 1550 Erdinger und damit 203 weniger auf der Suche nach einem Job als im Februar. 591 Personen meldeten sich neu arbeitslos, 796 haben eine Stelle gefunden.

Im Gegenzug gibt es derzeit 1050 Arbeitsangebote im Stellenpool. Allein im März kamen 251 Meldungen herein. Gute Beschäftigungschancen gibt es in den Berufsbereichen Unternehmensorganisation, Buchhaltung, Recht, Verwaltung (199 Stellen) und im produzierenden Gewerbe (176). Im Bereich Verkehr und Logistik waren 159 Stellen (inklusive Fahrer) vakant.

„Seit Anfang des Jahres hat sich die Zahl der Arbeitslosen in unserer Region kontinuierlich verringert. In den saisonunabhängigen Branchen prä-sentiert sich unser Arbeitsmarkt beständig robust und auch in den Außenberufen – auf dem Bau, in den Gärtnereien und Landwirtschaftsbetrieben – wird die Arbeit nach und nach wieder aufgenommen“, sagt Karin Weber, Chefin der Agentur für Arbeit Freising.

Die Personalnachfrage in der Region ist weiter hoch: Insgesamt befanden sich im Stellenpool der Arbeitsagentur im März 4557 Angebote. Das sind 1184 Stellen mehr als vor einem Jahr.

Auch wenn die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt grundsätzlich positiv sind: Manche Bewerber haben dennoch Schwierigkeiten, einen Job zu finden. Zu dieser Gruppe zählen oftmals gering Qualifizierte – also Personen, die keinen Berufsabschluss haben oder ihren erlernten Beruf mehrere Jahre lang nicht ausgeübt haben.

„Ich möchte den Europäischen Arbeitgebertag am 6. April zum Anlass nehmen, an die Arbeitgeber zu appellieren, gering qualifizierte Bewerber bei den Stellenbesetzungen verstärkt in den Fokus zu nehmen“, sagt Weber. So bekämen die Menschen eine Chance, ihre Motivation unter Beweis zu stellen. Nach entsprechender Weiterbildung und Qualifizierung könnten auch sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs liefern. zie

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