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 Corona: Inzidenz fällt überraschend stark ab

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Von: Hans Moritz

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Die fünfte Welle hat am Montag erstmals wieder an Schwung verloren. Aber ob das schon ein Trend ist, ist fraglich. © LRA Erding

 Das Corona-Infektionsgeschehen der vergangenen Tage hat sich am Montag den ersten Tag wieder leicht verlangsamt.

Erding - Von 105 neuen Fällen berichtet das Landratsamt, 14 mehr als vor einer Woche. Die frisch mit SarsCoV2 Infizierten sind zwischen vier und 72 Jahre alt und kommen aus Erding (26), Dorfen (14), Taufkirchen (9), Walpertskirchen (7), Finsing, Lengdorf (je 6), Eitting, St. Wolfgang (je 5), Isen (4), Bockhorn, Forstern, Moosinning, Pastetten (je 3), Fraunberg, Wartenberg, Wörth (je 2), Buch, Hohenpolding, Kirchberg, Neuching und Oberding (je 1). Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 steigt auf 15 835, die der Genesenen auf 14 710. Allerdings ist die Inzidenz deutlich gesunken – von 557,3 auf 477,4.

Immerhin: Die fünfte Welle tangiert das Klinikum noch nicht sehr stark, es ist aber auch noch keine größere Entlastung in Sicht. Nach Angaben von Sprecherin Claudia Fiebrandt-Kirmeyer werden dort 14 Covid-Patienten behandelt. Für die Dominanz der als milder geltenden Omikron-Variante spricht, dass nur noch einer Covid-Patient auf der Intensivstation liegt, der nicht künstlich beatmet werden muss. Bayernweit ist die Zahl der SarsCoV2-Intensivfälle auf 513 gesunken.

Über das verlängerte Wochenende haben sich 1813 Menschen gegen Corona impfen lassen, die Quote liegt bei 67,5 Prozent. Rund 41 000 Landkreisbürger sind inzwischen geboostert.

Enge Kontaktpersonen von Omikron-Infizierten müssen sich laut der Sprecherin fortan nur noch zehn Tage in Quarantäne begeben und können sich ab dem siebten Tag freitesten. Die neue Regel gilt auch für Isolierte mit anfangs 14 Tagen Quarantänepflicht. „Das vorzeitige Ende wird erst wirksam mit der Übermittlung des negativen Testergebnisses an die Kreisverwaltungsbehörde“, so Fiebrandt-Kirmeyer. Zugelassen seien Antigen- oder PCR-Tests, vorgenommen durch Fachpersonal. ham

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